Expat-Leben: Was der Einkaufszettel über die Integration verrät

Expat-Leben: Was der Einkaufszettel über die Integration verrät - www.expatmamas.de - Einkaufsliste, HeimaturlaubAls der zweite Jahrestag unserer Einwanderung auf der britischen Insel vorüber war, entdeckte ich einen neuen Indikator für den Grad unserer Integration in der neuen Heimat: die Länge unserer Einkaufsliste für Deutschland!

Diese Liste schrumpfte bei jedem Heimat-Besuch und nicht nur, weil unsere Kinder größer wurden und wir nicht mehr palettenweise diese eine bestimmte Babynahrung importierten, von der wir glaubten, sie wäre die einzig Richtige. Nein, wir konnten inzwischen auch auf deutsche Butterbrottüten gut verzichten (auf Papier-Teefilter dagegen noch nicht). Weiterlesen

Zum Muttertag: Ein Brief an eine Expatmama

Expatmamas Printable - www.expatmamas.de - Expatmamas Botschaft zum Muttertag #expatmamasposter #muttertag #expatmamasIhr Mamas im Auslandseinsatz macht einen super Job! Und während euch die Kinder vielleicht mit einem Herzchen aus einer Strickliesel-Wurst zum Muttertag beglücken, werdet ihr sonst wahrscheinlich nicht mit warmen Worten überschüttet. Oder hat euch das entsendende Unternehmen einen Dankesbrief geschrieben? Mit klaren Worten, warum euer täglicher Einsatz so wichtig ist? Eben. Darum tu ich das jetzt, stellvertretend, und vielleicht fühlt sich der ein oder andere HR-Manager inspiriert.

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Expat-Leben: Was Trump uns Expats lehrt

 

Was Trump uns Expatas lehrt - www.expatmamas.de - WahlWas? Trump soll uns Expats etwas lehren? Das Fürchten vielleicht? Oder Galgenhumor? Wohl beides (oder weder noch) – aber das gilt nicht nur für uns Expats, sondern für viele Menschen weltweit. Nein das ist nicht, was ich meine.

Wir sahen alle Trumps Wahlsieg mehr oder weniger hilflos zu. Es war nicht unsere Wahl. Doch nicht nur Expats in den USA hätten gerne mit abgestimmt, um Trump zu verhindern. Sie hatten kein Stimmrecht. Genauso wenig wie der Rest der Welt. Aber genau das ist es, was Trump uns Expats lehrt: Nutzt euer Stimmrecht, dort wo ihr es habt. Weiterlesen

Expat-Leben: Third Culture Kids – oder: Wie wir unsere Kinder trösten können

Expat-Leben: Third Culture Kids - oder: wie wir unsere Kinder trösten können - www.expatmamas.de - Gastbeitrag Ann WösteDas Leben unserer Expat-Kinder besteht aus vielen Abschieden. Erst lässt man in Deutschland Freunde, das Zuhause und geliebte Orte zurück. Dann muss man auch in der Expat-Gemeinde immer wieder Menschen Lebewohl sagen, die vor uns das Gastland wieder verlassen; und schließlich kommt der Moment, in dem die Familie selbst wieder die Koffer und Kisten packt, weil die Entsendung vorbei ist. Das bedeutet viele Umbrüche in nur wenigen Jahren, die für die Kinder oft schwer zu verkraften sind. Expat-Mamas geben ihr Bestes, die Kinder zu trösten, aufzufangen und ihnen Mut zu machen – und fühlen sich manchmal mit dieser Aufgabe allein und manchmal auch überfordert. Ann Wöste, selbst jahrelang Expatmama und heute Coach für Expat-Familien erzählt heute hier, wie wir mit der Trauer unserer Kinder umgehen können. Weiterlesen

Expat-Leben: Wohin mit der Expatmama-Zeit im Lebenslauf?

Expat-Leben: Wohin mit der Expatmama-Zeit im Lebenslauf - Gastbeitrag Dagmar Gumnior Personal und Text

Zurück nach Deutschland heißt für Expatmamas oft zurück in den Arbeitsmarkt aber selten zurück in den alten Job. Von meinen eigenen Erfahrungen hatte ich euch hier berichtet. Dann steht man da mit seinen Bewerbungsunterlagen und ich habe mich damals gefragt: „Wo und wie schreibe ich da jetzt eigentlich meine Expatmama-Zeit hinein?“  Inzwischen weiß ich, dass es nicht nur mir so geht, und ich habe mich deswegen auf die Suche nach Expertenrat gemacht. Gesucht – gefunden. Dagmar Gumnior, Personal-Expertin aus Hamburg, schreibt heute bei den Expatmamas ein paar Tipps für euch und ich bin ihr sehr dankbar dafür. 

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Expat-Leben: Ein Baby im Ausland – oder: „Schatz, ich skype mal eben mit der Hebamme“

Expat-Leben: Ein Baby im Ausland - www.expatmamas.deWir waren noch keine zwölf Wochen in unserer neuen Heimat England, als wir mit unserer sieben Monate alten Tochter das örtliche Krankenhaus kennen lernen durften. Nach ein paar Stunden auf der Kinderstation stand für mich fest: Baby Nummer 2 muss bis zu unserer Rückkehr nach Deutschland warten. Punkt. Solange würde das Töchterlein eben ein Einzelkind bleiben. Was ich aber nicht wusste: Baby 2 war schon unterwegs. Ätsch! Bei seiner Entdeckung ein paar Wochen später hätte ich Gott weiß was dafür gegeben, mich nach Hause zu beamen in die Praxis meiner Frauenärztin und sofort meine Hebamme zu buchen. Obwohl ich schon eine erfahrene Zweit-Schwangere war, fühlte ich mich im englischen Gesundheitssystem verloren und allein gelassen und (trotz Englischkenntnissen) sprachlich erstmal überfordert. Weiterlesen

Expat-Leben: Wenn Expatmamas studieren

Die Auslandszeit für sich zu nutzen, ist eine Frage, vor der viele Expatmamas stehen. Eine der Optionen (ja, es gibt mehr, als es den Anschein haben mag) ist ein Fernstudium. Zwei der Expatmamas, die diesen Weg eingeschlagen haben, berichten euch heute von ihren Erfahrungen nach dem ersten „Auslandssemester“ und sie haben den ein oder anderen Tipp bzw. Link für euch.
Melissa lebt seit August 2016 in Puebla/Mexiko und studiert Präventions- und Gesundheitspsychologie an der SRH Heidelberg.
Jana lebt seit März 2015 in Ann Arbor/USA und studiert an der FernUni Hagen Politikwissenschaft.
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Expat-Leben: Ein Aupair für die Muttersprache

Sprache ist das A und O, wenn man ins Ausland geht, und so ist unser aller Augenmerk meist darauf gerichtet, dass die Kinder die neue Sprache möglichst schnell lernen (und wir natürlich auch). Oft kommt uns die eigene Muttersprache erst wieder bewusst in den Sinn, wenn wir allmählich wieder an eine Rückkehr denken. Selbst wer in den eigenen vier Wänden während der Expat-Zeit ausschließlich Deutsch spricht, selbst wenn die Kinder sogar eine deutsche Schule besuchen, irgendwann fragt sich jede Expatmama, ob das wohl für den Wiederanschluss daheim reicht. Noch viel deutlicher wird das Thema, wenn die Kinder in eine lokale oder internationale Schule gehen und sie ihre Freizeit weitgehend in einem anderssprachigen Umfeld verbringen. Und am größten ist die Herausforderung, wenn Deutsch nicht einmal die ausschließliche Umgangssprache innerhalb der Familie ist  – dann nämlich wenn bilinguale Familien ins Ausland gehen. Weiterlesen

Expat-Leben: Türen öffnen kann man nicht nur an Weihnachten

Ein Kind zu bekommen in meinem ersten Expat-Jahr war eine der einschneidensten Erfahrungen. Ich habe mich oft allein und überfordert gefühlt, obwohl ich objektiv betrachtet nichts entbehren musste. Einen sorgenden Mann daheim, die Familie erreichbar, ein schönes Zuhause, kein Mangel an nichts. Es war allein das Gefühl des Fremdseins, das noch frische Trauma der ersten Entbindung, die Aussicht auf eine Operation, Sprachbarrieren, ein ungewohntes Gesundheitssystem…

Letzten Herbst sah ich die Bilder, der vielen ankommenden Flüchtlinge. Immer wieder fielen mir vor allem die Mütter auf mit den Allerkleinsten. „Was müssen sie Unvorstellbares leisten“, schoss es mir eins ums andere Mal durch den Kopf. „Wie kann man trösten, wenn man selbst voll Kummer ist?“ Weiterlesen

Expat-Leben: Ein Wunschzettel nicht für den Weihnachtsmann oder das Christkind

Expatmamas-WunschzettelAlle Jahre wieder schreiben die Kinder sorgfältig ihre Wunschzettel. Lange Listen, die nicht nur Sehnsüchte sondern auch Bedürfnisse spiegeln. Herzallerliebst, dass sie ihren Katalog der Maximalforderungen inzwischen mit einleitenden Sätzen ans Christkind begleiten: „Liebes Christkind, in diesem Jahr wünsche ich mir einige Dinge. Ich hoffe, es wird dir nicht zu viel. Mir ist klar, dass du nicht alle Wünsche erfüllen kannst.“
Ja, das Christkind wird auch in diesem Jahr keinen Hund bringen, aber ihm ist inzwischen bewusst, dass dem Bedürfnis anders entsprochen werden kann und muss. Und während wir Mamas die Wunschzettel unserer Kinder bequatschen, dabei das Jahr Revue passieren lassen und über das Kommende sprechen, wird Tina und mir plötzlich klar, dass wir auch einen inneren Wunschzettel haben. Einen ganz besonderen. Nicht unbedingt fürs Christkind oder den Weihnachtsmann, aber an die Unternehmen, die Familien ins Ausland schicken.
Aus unseren eigenen Erfahrungen heraus und den vielen Gesprächen mit Expatmamas überall auf der Welt wissen wir um viele Wünsche von Expat-Familien, die derzeit in den allermeisten Fällen unerfüllt bleiben. Bedürfnisse, die ignoriert werden. Anliegen, die nicht gehört werden, weil sie oft unausgesprochen bleiben. Und so wie die Kinderseele sich einmal im Jahr die Sehnsüchte von der Seele schreibt, so wollen wir es in diesem Jahr auch tun. Vordergründig mag es bei den Kleinen wie bei uns (auch) um Materielles gehen. Im Kern aber reden wir davon, Familien nicht allein zu lassen mit ihren inneren Bedürfnissen. Hier also unser Expatmamas-Wunschzettel! Weiterlesen