Für ein gesundes neues Jahr

Ein gesundes neues Jahr - www.expatmamas.de - #reiseapotheke #lebenimausland #expatleben #gesundheitFieberzäpfchen für Kinder – in Deutschland eine Selbstverständlichkeit, in England – nun ja… Um es mit den Worten des dortigen Arztes zu sagen: „Well, the English and their bottoms…“ Seine Anspielung und der horrende Preis waren mir Hinweis genug, mich in Deutschland mit einem Zäpfchen-Vorrat einzudecken. Nicht tragisch, man muss es eben nur wissen. Aber manche von euch sind etwas weiter von der Quelle entfernt oder dauerhaft auf Medikamente angewiesen, da spielt die Frage, was muss, kann und darf ich mitnehmen ins Entsendungsland eine größere Rolle. Und wieder einmal freue ich mich, in unserer Facebook-Community eine Expatmamas-Expertin gefunden zu haben, die euch ein paar Tipps geben kann: Ilka, approbierte Apothekerin und derzeit Expat-Mama in Singapur, hat für euch zusammengefasst, was man bedenken sollte, welche Apps und Webseiten euch weiterhelfen und was in die Reiseapotheke gehört. Weiterlesen

Third Culture Kids – Teil 6: Schätze

Blogserie Third Culture Kids: Schätze - www.expatmamas.de - #TCK #Trauer #Trost #ThirdCultureKidsNie werde ich den Tag vergessen, an dem die Kuschel-Maus verschwand. Die Maus begleitete meine Tochter, seit sie in der Lage war, ein Stofftier zu halten; sie war das erste, was sie morgens in den Arm nahm und das letzte, was sie zum Einschlafen brauchte. Ihr Ein und Alles – zwei Jahre lang. Dann kamen die Möbelpacker und in all dem Chaos war Maus plötzlich weg und blieb verschwunden. Selbst als alle Kisten im neuen Haus wieder ausgepackt waren, keine Spur von Maus. Es war eine Tragödie. Meine Mutter telefonierte sich durch sämtliche Spielwarengeschäfte bis zum Hersteller durch, um eine Doppelgängerin zu finden (seither weiß ich, dass es bei Stofftieren Kollektionen gibt, die sich saisonal ändern). Doch wir hatten kein Glück. Nur eine ähnliche, kleinere Maus aus der gleichen Kollektion war aufzutreiben. Sie kam dann eines Tages in einem Paket zu uns nach England wie bei Jim Knopf, begleitet von einem liebevollen Brief (meiner Mama): Ob wir uns um Baby-Maus kümmern könnten, bis ihre Mama-Maus von ihrer Reise zurück sei. Wir konnten. Ein kleines Pflaster für sie Kinderseele meiner Tochter, die ihren ersten großen Verlust verkraften musste. Denn Maus war ihre Freundin, nicht nur ein Schmusetier. Über solche Verluste schreibt Ann heute in ihrem letzten Beitrag unserer Serie „Third Culture Kids“ und vor allem darüber, wie wir mit den Verlusten unserer Kinder umgehen sollten.    Weiterlesen

Third Culture Kids – Teil 5: Fremd im eigenen Land

Blogserie Third Culture Kids - www.expatmamas.de - #Rückkehr #Third Culture Kids #TCKAls wir nach Deutschland zurückkamen, hatte ich etwas Entscheidendes nicht verstanden: Für unsere Kinder (damals 3 und 4) war es keine Rückkehr. Ich hatte nicht erwartet, dass sie Probleme haben würden und habe deswegen ihren Kummer zu lange übersehen. Ich fand ihr Erstaunen darüber, dass ja alle Deutsch sprachen, eher drollig; ihre Tränen über dies und das erklärte ich mit Übermüdung und die grauenhaften Wutanfälle mit einer ungewöhnlichen Trotzphase. Erst als Kind 1 aufhörte, regelmäßig auf Toilette zu gehen, Kind 2 dagegen das Bett nachts wieder nass machte, dämmerte mir, dass da was im Argen lag. Heute würde ich sagen: Der Groschen fiel pfennigweise. Hätte ich nur Ann schon gekannt und ihre 5 Tipps für die Rückkehr mit Kindern, dann wäre ich in diese Falle nicht getappt. Weiterlesen

Third Culture Kids – Teil 4: Heimatlos?

Blogserie Third Culture Kids Teil 4 - www.expatmamas.de - Heimat Migrationsinstinkt TCKIch bin als Kind dreimal umgezogen – wenn auch nur innerhalb Deutschlands. Trotzdem fällt es mir heute schwer, eine Frage zu beantworten: Woher kommst du? Wie viel komplizierter wird es da für manche Expat-Kinder, die in anderen Ländern gelebt haben. Und was bedeutet das für ihre Entwicklung? Wie wirkt sich das auf ihre Identität aus? Äußerlich Meister der Anpassung und innerlich zerrissen? Weltoffen oder bindungsarm? Diesen Fragen geht Ann in ihrem heutigen Beitrag zu unserer Serie „Third Culture Kids“ auf den Grund. Weiterlesen

Third Culture Kids – Teil 3: Mutterglück

Blogserie Third Culture Kids - www.expatmamas.de - MutterglückJede Mama möchte alles richtig machen. Und wenn die Kinder unter dem von uns „verschuldeten“ Umzug ins Ausland leiden, dann erst recht. Wir ziehen uns jeden Schuh an: sei es das Heimweh der Kinder, ihre Einsamkeit in der ersten Zeit, ihre Schulschwierigkeiten, Probleme mit dem Essen, dem Wetter, den Menschen. Und es ist richtig und wichtig, dass wir da sind, zuhören und trösten. Aber es ist auch wichtig, dass wir Verantwortung abgeben, loslassen und uns gegenseitig unter die Arme greifen. Denn bei manchen Themen hilft es auch, wenn Mama nicht Teil der Lösung ist. Ich denke da nur an meine eigenen zeternden Sprösslinge, die am Skihang nicht nur Ski, Abhang und Nebel verfluchen, sondern auch die schreckliche Mutter, die natürlich an ALLEM schuld hat. Und dieselben Kinder rappeln sich eine Minute später beim Anblick des Skilehrers klaglos auf und düsen los. Mut zur Lücke also – auch bei Third Culture Kids. Weiterlesen

Third Culture Kids – Teil 2: Abschied und Übergänge

Blogserie Third Culture Kids -www.expatmamas.de - Abschied ÜbergangManchmal scheint es, als wäre Veränderung die einzige Konstante im Leben von Expat-Kindern. Und als Expatmama habe ich manchmal gedacht, ich komme aus dem Nachjustieren gar nicht mehr raus. Das Großwerden der Kinder geht ohnehin schon mit ständig Neuem und ersten Malen einher: neuen Schlafenszeiten, neuen Essensvorlieben, neuen Fähigkeiten, erster Zahn, erste Turnstunde, erster Schultag…. Und dann ändert sich mit dem Umzug ins Ausland auch noch das Drumherum. Kein Wunder, das an manchen Tagen Mutter wie Kind nur noch heulen mögen. Oder schreien. Oder beides? Ann nimmt sich im zweiten Teil der Expatmamas-Blogserie „Third Culture Kids“ das Thema „Übergänge“ vor und zeigt, dass es für eine gute Ausreise vor allem auf einen guten Abschied ankommt. Und ein paar Tipps gegen Heimweh hat sie auch noch. Weiterlesen

Neue Blog-Serie: Third Culture Kids

Neue Blog-Serie: Third Culture Kids - www.expatmamas.de - TCK Mit dem Umzug ins Ausland zählen unsere Kinder früher oder später zu den sogenannten Third Culture Kids (TCKs). Sie verbringen einen Teil ihrer Entwicklungsjahre in einer Kultur, die nicht die ihrer Eltern ist, die aber durch ihren Expat-Status auch nicht identisch ist mit der ihres Gastlandes, sondern eben eine Mischung. Das ist kein Makel, sondern zunächst nur eine Tatsache, die wir uns immer wieder vor Augen führen sollten, um unsere Kinder besser zu verstehen. Wichtig ist, sich bewusst zu machen, dass Third Culture Kids auch nach der Rückkehr nach Deutschland durch ihre besonderen Erfahrungen immer anderes geprägt sein werden als ihre Eltern und erst recht als ihre Altersgenossen; einmal TCK immer TCK.
Welche Chancen, aber auch welche Schwierigkeiten sich dadurch für unsere Kinder ergeben, wird Ann Wöste, selbst Mama zweier TCKs und Coach für ebensolche in den nächsten sechs Wochen hier in der neuen Expatmamas-Blogserie beschreiben. Ich freue mich sehr, dass Ann ihr Fachwissen und ihre eigene Auslandserfahrung hier mit uns teilt, damit alle Expatmamas davon profitieren können. Weiterlesen

Expat-Leben: Frei sein

Expat-Leben: Frei sein - www.expatmamas.de - Expatmama Selbstbild SelbstakzeptanzOder: „Ach, könnt‘ ich nur und hätt‘ ich doch“

Kommt euch dieser Gedanke bekannt vor? Dieses nagende: „Eigentlich würd’ ich ja gerne, aber…“. Als ich neulich in einem Beitrag fragte: Gibt es ein Expat-Leben light?, da waren sich alle im Grunde einig: Nein. Die äußeren Gegebenheiten werden zwar mal als mehr oder weniger herausfordernd empfunden, aber was den Umzug ins Ausland für alle schwer macht, ist das innere Gepäck, das man mitschleppt. Was ich damit meine? Alle kämpfen wir damit, die Balance im neuen Leben zu finden; jede Expatmama versucht herauszufinden, wie sie die nächsten Jahre verbringen möchte, wie sie sich selbst definiert. Und alle laufen wir immer wieder Gefahr, uns die (vermeintlichen) Definitionen von anderen zu eigen zu machen, ohne dass wir das immer merken. Was bleibt, ist eine latente Unzufriedenheit. Und wie werden wir diese Unzufriedenheit wieder los? Weiterlesen

Deutsch für Kinder im Ausland – Teil 4: Deutsch schreiben

Deutsch schreiben - www.expatmamas.de - Bilingual Kinder SchuleHeute kommen wir zu dem Teil unserer Serie, der am meisten an Schule erinnern mag, denn es geht um „Deutsch schreiben“ und damit um Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung. Das muss nicht öde sein, denn es gibt tolle, abwechslungsreiche Hefte, die den Kindern richtig Spaß machen. Vor einiger Zeit habe ich euch hier schon ein schönes Buch aus dem DUDEN-Verlag vorgestellt und Kathrin hat eine Fülle weiterer Tipps für euch, sodass sicher für jeden Geschmack und jedes Kind etwas dabei ist. 

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Deutsch für Kinder im Ausland – Teil 3: Webseiten für Kinder

Deutsch für Kinder im Ausland - www.expatmamas.de - Website für KinderWenn Kinder im Ausland außerhalb der eigenen vier Wände keine Möglichkeit haben, Deutsch zu sprechen, zu lesen oder zu schreiben, dann muss man selbst Gelegenheiten schaffen. Und das bedeutet nicht unbedingt Deutschunterricht von Mama. Der Umgang mit der deutschen Sprache soll spielerisch bleiben, Spaß machen und nicht zum Lernfach mutieren. Und Spielzeit am Computer macht den meisten Kindern Spaß. Deswegen stellt euch Kathrin heute ein paar Webseiten für Kinder vor, die eine weitere Möglichkeit bieten, die Sprache zu lesen und zu schreiben (ohne dass es den Kindern als Deutschstunde bewusst ist 😉 ).  Weiterlesen