Maids

Maid2Als Expat genießt man ein mehr oder weniger privilegiertes Leben, je nachdem wie groß das soziale Gefälle des Gastlandes ist. Eine Putzhilfe oder Kinderfrau ist in vielen Ländern plötzlich selbstverständlich, aber nicht jede von uns fühlt sich spontan wohl in der neuen Rolle als Hausherrin und möchte auf keinen Fall als moderne Form der Kolonialherrin gelten. Es hilft, sich in erster Linie als Arbeitgeberin zu verstehen (und Anstellungen im Haushalt sind in vielen Ländern sehr begehrt). Wer faire Arbeitsbedingungen schafft, braucht keine Skrupel haben, sich Hilfen leisten zu können. Und Hilfe ist zum einen nötig, weil man mehr Zeit für die Kinder braucht, und zum anderen zulässig, wenn man sich nicht bedienen lässt.

Wer unsicher ist, wie er mit dem neuen Privileg „Hauspersonal“ umgehen soll, dem empfehlen wir unsere Download-Liste mit Tipps zum Umgang mit Angestellten, die wir euch mit freundlicher Genehmigung von Susanne Reichhardt und Anke Weidling zur Verfügung stellen können. Die Liste ist ihrem Buch „Gemeinsam ins Ausland und zurück“ entlehnt (s. Bücherliste). Sie bietet euch Antworten auf drei zentrale Fragen: Wo finde ich geeignetes Personal? Wie viel bezahle ich? Und: Wie gestalte ich das Arbeitsverhältnis?
Und wie immer gilt: Wer etwas auf unserer Liste vermissen sollte, kann uns gerne einen Kommentar schreiben. Wir entwickeln die Inhalte stetig weiter und freuen uns über eure Insider-Tipps.

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Mir ging es anfangs so, dass ich schon den Gedanken unangenehm fand, jemanden in meinem Haus für mich jeden Tag arbeiten zu haben. *.* aber – ich hab mich irgendwann daran gewöhnt und genieße durchaus die Vorteile. Es ist ein Geben und Nehmen, das ist klar . Und wie es in den Wald reinruft …., ne. am Besten funktioniert es mit mir und meiner chinesischen Ayi ( dt. Hilfe … Gutes Wort!) . Sie ist eine Perle und ich liebe es, wenn sie 2x die Woche Abendessen zaubert ! Nur meine Wäsche, die darf sie nicht waschen Ich brauche mir keine Gedanken machen, wer nach unserem Haus sieht, wenn wir im Urlaub sind oder wer sich dann um den Hund kümmert usw. Ich weiß das Privileg sehr zu schätzen! Und es gibt tatsächlich Expats, die über die ‚Reinigungsqualitäten‘ ihrer Maids meckern. Das sehe ich ganz einfach so: wer Wert auf deutsche Gründlichkeit legt, muss es dann halt einfach selbst machen, wenn es ihm nicht passt.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.