Abschied von Abu Dhabi: Ma’a Salama

Abschied von Abu Dhabi - www.expatmamas.de - Rückkehr Gastbeitrag Antje DöhringOder: Man badet nie zweimal im selben Fluss

Ein Gastbeitrag von Antje Döhring

Das hier ist mein Abschieds-Beitrag. Abschied zumindest von den wahrlich zur Zweitheimat gewordenen Vereinigten Arabischen Emiraten und Abu Dhabi. Abschied auch von meinem Blog, der mit unserer Rückkehr nach Deutschland nun endet. Ich werde die Texte jedoch stehenlassen – in der Vergangenheit scheinen sie Manchem aus nah und fern zur Information oder auch Unterhaltung gedient zu haben. Das sollen sie gern auch weiterhin.

Leeres Haus, voller Terminplan. Abschiede, Abschiede, Abschiede. Expat-Leben eben.

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Aus dem Nähkästchen: Ein Wort an potenzielle Expats und „mitreisende Partner“

Aus dem Nähkästchen: Ein Wort an potenzielle Expat-Partner - www.expatmamas.de - Gastbeitrag Antje DöhringEin Gastbeitrag von Antje Döhring

Da ich mein Leben als Expat in diesem Monat beenden werde (wobei: Man denke an James Bond: „Never say never“ …), möchte ich noch ein paar Zeilen darüber verlieren. Also ein Wort an alle diejenigen, die vielleicht mit dem Gedanken spielen – oder bereits einen Termin haben – erstmals als Expat für längere Zeit fern der Heimat zu leben und zu arbeiten. Zumeist ist es ja so, dass bei Paaren und Familien einer die Entsendung ins Gastland erhält – und der Partner als „trailing spouse“ mitzieht. Das ist immer noch in den meisten Fällen die Frau.

Und viele dieser „mitreisenden Ehefrauen“ in spe haben, stellte ich häufig fest, EINE große Angst: ‚Kann ich dort meine berufliche Karriere fortsetzen?‘

Viele wünschen sich quasi den gleichen Arbeitsplatz wie daheim, mit gleichem Gehalt (gut, vor einem besseren schreckten sicher wenige zurück) und den gleichen „Aufstiegschancen“. Weiterlesen

Unser Glückskeks im März: Ehrlich währt am Längsten

Ehrlich währt am längsten - www.expatmamas.de - Carrefour in Abu DhabiOder: „Hier in den Emiraten kommt nichts weg!“

Neulich war ich im Supermarkt Wocheneinkauf machen. Eigentlich nichts Besonderes. Zuvor stoppte ich an einem der vielen Geldautomaten; doch die Summe, die ich eintippte, wollte meine Kreditkarte nicht herausrücken. Januar ist eben ein kostenintensiver Monat, auch hier – da kann das schon mal passieren. Enttäuscht manövrierte ich meinen Einkaufswagen rückwärts. Ein emiratischer Vater näherte sich in seinem edlen weißen Gewand. Er schob einen Kinderwagen samt Baby vor sich her. Mit freundlicher Geste machte ich Platz, er dankte lächelnd. Aus den Augenwinkeln sah ich seine Frau in Abaja* mit einem kleinen Mädchen an der Hand sich hinzugesellen.

Ich ging meiner Wege und begann, nach und nach die Posten meines Einkaufszettels abzuhaken. Als ich bereits auf dem Weg zur Kasse war und vor dem Kühlregal mit den französischen Käsesorten nur noch schnell entschied, ob es der übliche Camembert oder doch Ziegenrolle oder aber Roquefort sein solle – sprach mich einer der Wachmänner an, die in den Einkaufstempeln hierzulande überall Dienst tun:

„Excuse me, Ma’m, did you lose your credit card?“

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