Unser Glückskeks im September: Taxi fahren in Suzhou

Unser Glückskeks im September: Taxi fahren in Suzhou - www.expatmamas.deDer liebe Verkehr und ich. Eine Geschichte mit Anfang ohne Ende. Seit ich hier bin, habe ich vielfältig am selbigen teilgenommen.

Die Fussgängerseite kenne ich. Dieser Möglichkeit gehe ich nach, wenn das Wetter mitspielt. Bei zu heißem Wetter macht es keinen Spaß. Bei zu Nassem auch nicht. Am Besten ist irgendwas dazwischen. Dabei ähnelt die Überquerung der jeweiligen Kreuzung jedes Mal einem Tetris-Spiel. Herzklopfen inklusive. Weiterlesen

Unser Glückskeks im Februar: Besuch im Badehaus

Besuch im Badehaus - www.expatmamas.de - China ShanghaiWinter in Shanghai – Frierend und frustriert überlegt sich der Expat, fern der heimatlichen Zentralheizung, wie er oder vielmehr sie denn die Körpertemperatur wieder auf ein erträgliches Maß bekommt. Zuhause unter einer wachsenden Anzahl von Wolldecken wäre eine Möglichkeit, aber das erschien mir dann doch zu langweilig. Also haben eine Freundin und ich beschlossen, andere Möglichkeiten zu erkunden. Eine Internetseite mit Besprechungen diverser Badehäuser gab den Ausschlag: Das wollen wir ausprobieren!
Ab ins Taxi, zum Badehaus gefahren, am Empfang freundlich begrüßt von den jugendlichen Mitarbeitern mit Manga-Haarschnitt, in ein Separée geführt, dort den Riesen-Flachbildschirm eingeschaltet… Moment mal! Weiterlesen

Unser Glückskeks im Juli: Guiling und die Sache mit dem Luxusklo

In China essen sie den Mond - www.expatmamas.de - Gastbeitrag Miriam ColléeDer Tag fing nicht gut an: Erst regnete es aus unserer Klimaanlage, die Duschtür krachte aus den Angeln und zerbrach in tausend Scherben, und dann war plötzlich unsere Tochter verschwunden. Gerade als ich mir durchrechnete, wie viel man auf dem chinesischen Schwarzmarkt wohl für ein dreijähriges, blondes Mädchen bekäme, fand ich sie im Schlafanzug vor dem Haus mit den Wus, unseren Nachbarn. Herr Wu putzte sich die Zähne, seine Frau schlitzte mit Amélie kleine Schlangen auf. Sie schnitten die Köpfe ab und wuschen das Blut im Waschbecken aus. „Wu fan“, sagte Frau Wu fröhlich, Mittagessen, wischte die blutigen Finger an ihrem Schlafanzug ab und wuschelte dann Amélie durchs Haar. Weiterlesen

Unser Glückskeks im Februar: Unsere Maid Tita

Unser Glückskeks im Februar - www.expatmamas.de - Hongkong MaidWie fast alle Expat-Familien hatten wir in unserer Zeit in Hongkong auch eine philippinische Maid angestellt, die bei uns gewohnt und gearbeitet hat. Das war für mich aber nicht von Anfang an selbstverständlich!

Schon bevor wir nach Hong Kong gezogen sind, habe ich von verschiedenen Seiten gehört, wie es den philippinischen Maids in Hongkong geht: Sie haben meist einen sehr niedrigen gesellschaftlichen Status und werden von vielen Familien schamlos ausgenutzt! Das heißt: lange Arbeitszeiten, schlechte Arbeitsbedingungen, keine Anerkennung und wenig Lohn. „Wenig“ zumindest für die Arbeitgeber: Für eine live-in Maid, die 6 Tage die Woche arbeitet und der man laut Arbeitsvertrag nur einen freien Tag die Woche sowie 8 Stunden Pause über Nacht zugestehen muss, bezahlte man zu unserer Zeit einen Mindestlohn von umgerechnet etwa 400€ im Monat! Dafür bekam sie natürlich freie Kost und Logis. Trotzdem wurde mir mehrfach bestätigt, dass es für die philippinischen Frauen wie ein Lottogewinn ist, eine Stelle in Hongkong zu bekommen. Weiterlesen

Unser Glückskeks im Januar

Handwerker

Zu den ganz besonderen Expat-Momenten gehören die Begegnungen mit Handwerkern und man ertappt sich in schwachen Augenblicken dabei, eine gewisse Sehnsucht nach deutschen Installateuren zu hegen. (Ja, so manche entdeckt Seiten an sich, die sie daheim nie für möglich gehalten hätte.)
So haben mich zum Beispiel chinesische Handwerker erstaunt, die die neue Dunstabzugshaube in der Küche kunstvoll mit einer ganzen Rolle Paketklebeband befestigt haben (da hätte Christo noch was lernen können!). Nach Vollendung des Werkes haben sie sich dann erst mal eine Zigarette genehmigt – natürlich nur, um mir zu beweisen, dass die Haube auch funktioniert! Super. Da kann man nur noch staunend den Rauchkringeln zusehen und die Rechnung unterschreiben… Weiterlesen