Expat-Leben: Was der Einkaufszettel über die Integration verrät

Expat-Leben: Was der Einkaufszettel über die Integration verrät - www.expatmamas.de - Einkaufsliste, HeimaturlaubAls der zweite Jahrestag unserer Einwanderung auf der britischen Insel vorüber war, entdeckte ich einen neuen Indikator für den Grad unserer Integration in der neuen Heimat: die Länge unserer Einkaufsliste für Deutschland!

Diese Liste schrumpfte bei jedem Heimat-Besuch und nicht nur, weil unsere Kinder größer wurden und wir nicht mehr palettenweise diese eine bestimmte Babynahrung importierten, von der wir glaubten, sie wäre die einzig Richtige. Nein, wir konnten inzwischen auch auf deutsche Butterbrottüten gut verzichten (auf Papier-Teefilter dagegen noch nicht). Weiterlesen

Unser Glückskeks im März: Ehrlich währt am Längsten

Ehrlich währt am längsten - www.expatmamas.de - Carrefour in Abu DhabiOder: „Hier in den Emiraten kommt nichts weg!“

Neulich war ich im Supermarkt Wocheneinkauf machen. Eigentlich nichts Besonderes. Zuvor stoppte ich an einem der vielen Geldautomaten; doch die Summe, die ich eintippte, wollte meine Kreditkarte nicht herausrücken. Januar ist eben ein kostenintensiver Monat, auch hier – da kann das schon mal passieren. Enttäuscht manövrierte ich meinen Einkaufswagen rückwärts. Ein emiratischer Vater näherte sich in seinem edlen weißen Gewand. Er schob einen Kinderwagen samt Baby vor sich her. Mit freundlicher Geste machte ich Platz, er dankte lächelnd. Aus den Augenwinkeln sah ich seine Frau in Abaja* mit einem kleinen Mädchen an der Hand sich hinzugesellen.

Ich ging meiner Wege und begann, nach und nach die Posten meines Einkaufszettels abzuhaken. Als ich bereits auf dem Weg zur Kasse war und vor dem Kühlregal mit den französischen Käsesorten nur noch schnell entschied, ob es der übliche Camembert oder doch Ziegenrolle oder aber Roquefort sein solle – sprach mich einer der Wachmänner an, die in den Einkaufstempeln hierzulande überall Dienst tun:

„Excuse me, Ma’m, did you lose your credit card?“

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Frisch gelesen: Für Eltern verboten: USA – Der cool verrückte Reiseführer

„Mama, wusstest du, dass das Wasserskifahren 1922 auf dem Mississippi erfunden wurde?“ Nein, wusste ich nicht. „Und wusstest du, dass Kennedy sein Pony Maccaroni genannt hat?“ „Und in Texas heißt eine Stadt Dingdong!“ Wusste ich alles nicht. Ich weiß nur, dass ich für die Expatmamas eigentlich einen Buchtipp schreiben will. Problem: Ich komme nicht an das Buch ran, das haben die Kinder auf meinem Schreibtisch erspäht und sich sofort unter den Nagel gerissen. Alles Bitten wurde nicht nur überhört, sondern brüsk abgewiesen: „Da steht doch: „Für Eltern verboten“ drauf.“ Da haben sie Recht und ich muss warten, bis die Kinder im Bett sind.

Eigentlich bräuchte ich jetzt gar nicht weiter schreiben; denn gibt es eine bessere Empfehlung für ein Buch als Kinder, die sich darauf stürzen und es nicht mehr her geben? Ich finde nein. Andererseits verdient es gerade so ein Buch zu zeigen, was es aus Expatmamas-Sicht so lesenswert macht. Weiterlesen

Frisch gelesen: Im Schlepptau nach Amerika

Im Schlepptau nach AmerikaMit Mann und Mäusen in die USA – davon erzählen nicht nur die Blogs von Tina und Nancy sondern auch das gerade erschienene Buch von zwei weiteren Expat-Mamas: „Im Schlepptau nach Amerika“ heißt der Ratgeber von Stefanie Ball und Anja Hasenhütl. Schon der Titel spricht mir aus der Seele: „Im Schlepptau“ ist wunderbar bildlich dafür, dass Papa ins Ausland geht und der Familientross hinterher zieht (sozusagen der expatmamas-Gründungsgedanke 🙂 ) und der Untertitel „Anleitung zum erfolgreichen Expat-Dasein in den USA“ verspricht all die Antworten auf die Fragen, die jede Expat-Mama umtreiben. Wie organisiere ich den Umzug und den neuen Alltag? Wie finde ich am besten Kindergarten, Schule, Sport- und Musikunterricht? Wo kann man was einkaufen? Wie funktioniert das Gesundheitssystem? Weiterlesen

Unser Glückskeks im September: Deutsche Essgelüste

Deutsche Essgelüste - www.expatmamas.de - Kassler und Kraut in Mexiko-CityKaum ist man im Ausland, befallen einen manchmal Sehnsüchte, die man daheim nicht kannte. So beschlich mich am Wochenende ein Heißhunger nach Kassler und Kraut! Ich wollte es mir kaum eingestehen, denn sowas stand in Deutschland seit Jahren nicht mehr auf dem Speiseplan. Aber nach Monaten, in denen wir uns begeistert durch die mexikanischen Nationalgerichte aßen mit Tacos, Quesadillas und Pozole (ein Maiseintopf) und sogar Agaven und Nopales (die Blätter des Feigenkaktus) probierten, war der Appetit auf Hausmannskost plötzlich unbändig. Und seitdem ich von einem deutschen Metzger und Bäcker gehört hatte, kannte diese Sehnsucht auch ein Ziel. Weiterlesen