Unser Glückskeks im Mai: Arztbesuch

Arztbesuch - www.expatmamas.de - England Besuch in der Surgery #imauslandzuhause„Der Doktor und das liebe Vieh“ – erinnert sich vielleicht noch jemand an diese BBC-Fernsehserie der späten 70er und 80er Jahre (Originaltitel: All Creatures Great and Small)? Egal. Muss man auch nicht. Aber mir schoss unwillkürlich diese Analogie durch den Kopf, als ich eines Mittags von einem Arzttermin heimwankte in breitem Cowboy-Schritt. Ich war zwar nicht beim Tierarzt gewesen (den Versuch unserer Nanny, die Kinder mit einem Aquarium zu beglücken, konnten wir in letzter Minute abwenden), nein, ich hatte einfach nur im Nachbardorf unsere übliche Surgery besucht. Und dieser Besuch hatte es in sich. Weiterlesen

Unser Glückskeks im Januar: Skifahren

Oder: Mutterglück ist, wenn alle schlafen

Als Expat macht man gelegentlich Blödsinn – vor allem, wenn man glaubt etwas Gewohntes unbedingt brauchen zu müssen. Bei mir war nach drei Wintern ohne Fernsicht, Gipfelglühn und Kaiserschmarrn der Traum vom Skiurlaub zur fixen Idee geworden. Die Kinder schienen mir mit 3 und 2 Jahren tatsächlich groß genug für die Piste (ja, ich sagte schon, der Schritt zum Irrsinn ist manchmal klein) und die Alpen glaubte ich in erreichbarer Nähe. Weiterlesen

Unser Glückskeks im Dezember: Weihnachten steht vor der Tür

Unser Glückskeks im DezemberWenn Weihnachten kommt, stellt sich für Expats die Frage: Heimkehren wie Maria und Josef oder in der neuen Heimat feiern? Wir haben uns für letzteres entschieden und jedes Weihnachtsfest unserer Expat-Jahre in England verbracht. Wenn schon, denn schon, dachten wir. Wir freuten uns auf eine Christmette im schnuckeligen Dorfkirchlein und auf das knisternde Feuer im Kamin (Zugegeben, die Entscheidung fiel auch so aus, weil wir uns im ersten Jahr vor einer Reise mit einer knapp Einjährigen, dickem Babybauch und einer Winterüberquerung des Kanals fürchteten.)  Damit begründeten wir unsere eigene kleine Weihnachtstradition, die noch ein paar ungeahnte Höhepunkte bereithalten würde. Hier eine kurze Zusammenfassung: Weiterlesen

Expat-Leben: Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum?

wer-wie-wasJedes Mal, wenn eine Expatmama vor ihrer Entsendung Kontakt zu mir oder jemand anderem aus dem Netzwerk sucht, bewundere und beneide ich sie ein kleines bisschen.

Bewundern, weil sie sich vorwagt, das neue Terrain zu erkunden; Fragen stellt, bevor es losgeht. Ich habe damals keine Fragen gestellt, als wir in die englischen Midlands zogen. Unter anderem auch deswegen, weil ich nicht gewusst hätte, wem ich sie hätte stellen sollen.

Und warum beneiden? Ich beneide sie um ihre Möglichkeiten. Weiterlesen

Unser Glückskeks im Oktober: Pipi to go

Pipi-to-go - www.expatmamas.de - England Potty TrainingDie Expatmamas-Glückskekse erzählen Anekdoten von Mamas rund um den Globus. Lustiges, Launiges, Lehrreiches oder auch Ägerliches aus dem neuen Alltag. Heute: Chrystelle aus London.

Im Ausland lernt man so manch ein neues Alltagshelferlein kennen, das man hinterher nicht mehr missen möchte. Bei uns war ein es Kleinkind-Accessoire der besonderen Art.

Ich wollte im Sommer mit dem Topf-Training für meine Tochter (2 ½ Jahre) anfangen. Es ist doch viel leichter im Sommer, oder? Am Anfang musste sie, wie erwartet, sehr oft und ziemlich schnell, was völlig normal ist. Es kam schon mal vor, dass wir auf dem Spielplatz am Waldrand oder in einem Laden ohne Toilette waren. Kein Problem, dachte ich. Dann geht man einfach hinter den nächsten Baum oder auch mal in den Rinnstein zwischen zwei parkende Autos, wo man uns nicht allzu sehr sieht und wir erledigen das kleine Geschäftchen so diskret es geht. Ist meiner Meinung nach nicht schlimmer, als wenn ein Hund sein Bein hebt, oder? Nun, in England anscheinend doch. Weiterlesen

Frisch gelesen: Mama, I need to kotz! Was ich in London als Mutter lernte

Cover_Mama I need to kotz_kleinerEs ist schön, wenn Bücher, die man aus beruflichen Gründen liest (um z.B. einen Buchtipp für euch zu schreiben) auch privat Spaß machen – und das gleich in zweifacher Hinsicht. „Mama, I need to kotz!“ von Lucie Marshall erzählt von meinen zwei Leib- und Seelen-Themen: dem Expatmama-Leben und dem Leben in England. Genauer gesagt in London (und das ist vielleicht nicht ganz mit dem Rest von England gleichzusetzen, wie nicht zuletzt die Brexit-Ergebnisse gezeigt haben.) Aber der Reihe nach. Weiterlesen

Expat-Leben: Gartenglück

GartenglückManchmal denke ich, ich wäre inzwischen eine sehr anspruchsvolle Expat-Kandidatin. Aus einem einzigen Grund: Ich liebe meinen eigenen Garten! Den zweiten Sommer darf ich nun schon nach eigenem Gutdünken Kräutertöpfe vergraben, Stauden setzen, Rosen putzen und Buxe stutzen. Es ist herrlich, an den langen Sommerabenden noch eine kleine Runde zu drehen, hier zu zupfen, da zu staunen und den Nacktschnecken nächtliche Besuche ganzer Igelfamilien an den Hals zu wünschen. Sommer atmen. Gedanken sammeln. Weiterlesen

Unser Glückskeks im Juli: Englischer Sommer

Englischer Sommer - www.expatmamas.de Brexit, EM-Niederlage – es vergeht gerade kaum ein Tag, an dem ich nicht an mein geliebtes England denke. Vier Jahre Expat-Leben hinterlassen eben ihre Spuren. Und da noch dazu der Sommer heuer in Süddeutschland eher trübe und nass ist, kommen ungefragt die Erinnerungen: Sommerwochen mit so richtig schönem Klischee-England-Regenwetter; Juli-Tage, an denen wir nicht viel vor die Tür gingen und selbst im Auto Angst haben mussten, nass zu werden. Im Auto nass? Ja, genau. Ich übertreibe ja selten. Weiterlesen