Brotliebe – Oder: Wie eine Expatmama frischen Brotduft in amerikanische Küchen bringt

Brotliebe - www.expatmamas.de - USA Brot BackenMorgens zum Duft frischen Brotes aufzuwachen ist herrlich! Brot, das innen weich und saftig ist und außen eine knackige Kruste hat. Am Besten schmecken dann die noch lauwarmen Scheiben pur, nur mit dicker Butter bestrichen. Yummy! Eine meiner liebsten England-Erinnerungen. England und Brot? Ja, das ist eigentlich ein Widerspruch; brottechnisch sind die britischen Inseln Diaspora. Deswegen wurde das Brotbacken daheim zur einzigen Rettung vor vier Jahren Toastbrot. Bei jedem Heimatbesuch haben wir den Kofferraum mit Backmischungen und Sauerteig beladen; jeder Besucher vom Festland wurde um Brotzutaten als Gastgeschenk gebeten. Kost gegen Logis sozusagen! Expatmamas überall auf der Welt wissen, wovon ich spreche; nur können sie sich selten mit den Brotzutaten so eindecken, wie wir das konnten. Jede versucht also aus der Not eine Tugend machen, um dem Brotmangel abzuhelfen. Solche Geschichten sprechen mich immer an. So wie meine Freundin in England einen Kinderschuhladen eröffnete, weil sie es leid war, nur daheim in Deutschland eine Auswahl zu haben (nachzulesen hier), so hat Monique in den USA aus Mangel an gutem Brot, einen Versand für Backmischungen gegründet. Breadlovers will (nicht nur Expat-) Küchen mit Brotduft füllen und für brothungrige Expatmamas hat Monique ein kleines Geschenk zum Interview mitgebracht. Lasst euch überraschen! Weiterlesen

Frisch gelesen: Für Eltern verboten: USA – Der cool verrückte Reiseführer

„Mama, wusstest du, dass das Wasserskifahren 1922 auf dem Mississippi erfunden wurde?“ Nein, wusste ich nicht. „Und wusstest du, dass Kennedy sein Pony Maccaroni genannt hat?“ „Und in Texas heißt eine Stadt Dingdong!“ Wusste ich alles nicht. Ich weiß nur, dass ich für die Expatmamas eigentlich einen Buchtipp schreiben will. Problem: Ich komme nicht an das Buch ran, das haben die Kinder auf meinem Schreibtisch erspäht und sich sofort unter den Nagel gerissen. Alles Bitten wurde nicht nur überhört, sondern brüsk abgewiesen: „Da steht doch: „Für Eltern verboten“ drauf.“ Da haben sie Recht und ich muss warten, bis die Kinder im Bett sind.

Eigentlich bräuchte ich jetzt gar nicht weiter schreiben; denn gibt es eine bessere Empfehlung für ein Buch als Kinder, die sich darauf stürzen und es nicht mehr her geben? Ich finde nein. Andererseits verdient es gerade so ein Buch zu zeigen, was es aus Expatmamas-Sicht so lesenswert macht. Weiterlesen

Frisch gelesen: Im Schlepptau nach Amerika

Im Schlepptau nach AmerikaMit Mann und Mäusen in die USA – davon erzählen nicht nur die Blogs von Tina und Nancy sondern auch das gerade erschienene Buch von zwei weiteren Expat-Mamas: „Im Schlepptau nach Amerika“ heißt der Ratgeber von Stefanie Ball und Anja Hasenhütl. Schon der Titel spricht mir aus der Seele: „Im Schlepptau“ ist wunderbar bildlich dafür, dass Papa ins Ausland geht und der Familientross hinterher zieht (sozusagen der expatmamas-Gründungsgedanke 🙂 ) und der Untertitel „Anleitung zum erfolgreichen Expat-Dasein in den USA“ verspricht all die Antworten auf die Fragen, die jede Expat-Mama umtreiben. Wie organisiere ich den Umzug und den neuen Alltag? Wie finde ich am besten Kindergarten, Schule, Sport- und Musikunterricht? Wo kann man was einkaufen? Wie funktioniert das Gesundheitssystem? Weiterlesen

Unser Glückskeks im September: Deutsche Essgelüste

Deutsche Essgelüste - www.expatmamas.de - Kassler und Kraut in Mexiko-CityKaum ist man im Ausland, befallen einen manchmal Sehnsüchte, die man daheim nicht kannte. So beschlich mich am Wochenende ein Heißhunger nach Kassler und Kraut! Ich wollte es mir kaum eingestehen, denn sowas stand in Deutschland seit Jahren nicht mehr auf dem Speiseplan. Aber nach Monaten, in denen wir uns begeistert durch die mexikanischen Nationalgerichte aßen mit Tacos, Quesadillas und Pozole (ein Maiseintopf) und sogar Agaven und Nopales (die Blätter des Feigenkaktus) probierten, war der Appetit auf Hausmannskost plötzlich unbändig. Und seitdem ich von einem deutschen Metzger und Bäcker gehört hatte, kannte diese Sehnsucht auch ein Ziel. Weiterlesen

Unser Glückskeks im Juli: Guiling und die Sache mit dem Luxusklo

In China essen sie den Mond - www.expatmamas.de - Gastbeitrag Miriam ColléeDer Tag fing nicht gut an: Erst regnete es aus unserer Klimaanlage, die Duschtür krachte aus den Angeln und zerbrach in tausend Scherben, und dann war plötzlich unsere Tochter verschwunden. Gerade als ich mir durchrechnete, wie viel man auf dem chinesischen Schwarzmarkt wohl für ein dreijähriges, blondes Mädchen bekäme, fand ich sie im Schlafanzug vor dem Haus mit den Wus, unseren Nachbarn. Herr Wu putzte sich die Zähne, seine Frau schlitzte mit Amélie kleine Schlangen auf. Sie schnitten die Köpfe ab und wuschen das Blut im Waschbecken aus. „Wu fan“, sagte Frau Wu fröhlich, Mittagessen, wischte die blutigen Finger an ihrem Schlafanzug ab und wuschelte dann Amélie durchs Haar. Weiterlesen

Unser Glückskeks im April

Paris_BushaltestelleBegegnung an einer Pariser Bushaltestelle

Andere Länder, andere Sitten. Das gilt auch für die Werbung. Als neulich unsere ganze Familie an einer Bushaltestelle in Paris wartete, kam dies besonders schön zur Geltung. Links Burger, rechts Unterwäsche.  Auge in Auge wie Blasenpflaster und high heels. Für die Franzosen gelten eben andere Gesetze. Wir haben es ja schon lange vermutet.  Weiterlesen