Zum Muttertag: Ein Brief an eine Expatmama

Expatmamas Printable - www.expatmamas.de - Expatmamas Botschaft zum Muttertag #expatmamasposter #muttertag #expatmamasIhr Mamas im Auslandseinsatz macht einen super Job! Und während euch die Kinder vielleicht mit einem Herzchen aus einer Strickliesel-Wurst zum Muttertag beglücken, werdet ihr sonst wahrscheinlich nicht mit warmen Worten überschüttet. Oder hat euch das entsendende Unternehmen einen Dankesbrief geschrieben? Mit klaren Worten, warum euer täglicher Einsatz so wichtig ist? Eben. Darum tu ich das jetzt, stellvertretend, und vielleicht fühlt sich der ein oder andere HR-Manager inspiriert.

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Internationales Abitur und trotzdem keinen Studienplatz

Internationales Abitur und trotzdem keinen Studienplatz - www.expatmamas.de - Gastbeitrag Silke PedersenOder wie unsere mitreisenden Kinder von deutschen Unis ausgeschlossen werden

Ein Gastbeitrag von Silke Pedersen

Alle Eltern, die aus Deutschland ins Ausland ziehen, sei es, weil sie selbst neue Ufer suchen, sei es, weil sie von ihrem Arbeitgeber entsendet werden, kennen die Sorge darum, wie es mit der Schulbildung ihrer mitreisenden Kinder weitergehen soll.

Oftmals, besonders wenn der Auslandsaufenthalt auf einer Entsendung beruht, fällt die Wahl auf eine internationale Schule. Die Kosten hierfür werden in der Regel von den Arbeitgebern übernommen. In unserem Fall waren es stets internationale amerikanische Schulen, deren Schulgeld 1500-2000 Euro pro Kind und Monat betrug. Der Vorteil dieser Schulen ist, daß die Kinder ohne Probleme eingeschleust werden können. Viele dieser Schulen haben z.B. zusätzliche Lehrer, die nicht-englisch sprachigen Kindern im ersten Jahr an der Schule extra Unterstützung und Hilfe geben. Diese Lehrer sind hierfür speziell ausgebildet. Sie sichern eine schnelle Eingliederung der Kinder und helfen, sprachliche Hürden zu überwinden. Außerdem ist an den internationalen Schulen die Unterrichtssprache einheitlich Englisch. Wenn man dann noch eine Schule wählt, die das International Baccalaureate (IB) Programm anbietet, so ist man sicher, dass auch der Unterrichtsstoff einheitlich ist, selbst wenn man zu einer anderen internationalen IB Schule in einem anderen Land wechselt. Und das IB Diploma wird nicht nur international an den renommiertesten Universitäten anerkannt, sondern auch in Deutschland gleichwertig zum Abitur behandelt. Soweit die Theorie.

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Unser Glückskeks im April: Seelennahrung

Unser Glückskeks im April: Seelennahrung - Oder: Warum Fastfood manchmal glücklich macht - www.expatmamas.de - SingapurOder: Warum Fastfood manchmal glücklich macht

Mittags kurz nach 12. Ich bin auf Sightseeingtour in Singapur mit einer Bekannten, denn das Kind ist ja gut aufgehoben in der Schule. Aber ein sichernder Blick auf’s Handy kann nicht schaden, weil der Papa trotz Männergrippe zum Quartalsmeeting nach Europa unterwegs ist. Schockstarre! Fünf verpasste Anrufe vom Kind, die ich nicht gehört hatte. Das Mama-Herz schlägt gleich bis zum Hals! Meine 11-Jährige rief mich in der Lunchpause also weinend an, weil NIEMAND mit ihr reden und spielen wollte (wir haben gerade „Zickenterror“ unter den Mädels ihrer Klasse, in die sie erst seit ein paar Wochen geht). Das Töchterlein ist ganz aufgelöst, weil sie nicht wusste warum und wieso das alles. Weiterlesen

Expat-Leben: Third Culture Kids – oder: Wie wir unsere Kinder trösten können

Expat-Leben: Third Culture Kids - oder: wie wir unsere Kinder trösten können - www.expatmamas.de - Gastbeitrag Ann WösteDas Leben unserer Expat-Kinder besteht aus vielen Abschieden. Erst lässt man in Deutschland Freunde, das Zuhause und geliebte Orte zurück. Dann muss man auch in der Expat-Gemeinde immer wieder Menschen Lebewohl sagen, die vor uns das Gastland wieder verlassen; und schließlich kommt der Moment, in dem die Familie selbst wieder die Koffer und Kisten packt, weil die Entsendung vorbei ist. Das bedeutet viele Umbrüche in nur wenigen Jahren, die für die Kinder oft schwer zu verkraften sind. Expat-Mamas geben ihr Bestes, die Kinder zu trösten, aufzufangen und ihnen Mut zu machen – und fühlen sich manchmal mit dieser Aufgabe allein und manchmal auch überfordert. Ann Wöste, selbst jahrelang Expatmama und heute Coach für Expat-Familien erzählt heute hier, wie wir mit der Trauer unserer Kinder umgehen können. Weiterlesen

Zurück aus … Mexiko

Zurück aus Mexiko - www.expatmamas.de - typisch Mexiko: bunte Hauswände und VW-KäferBei den Expatmamas startet heute eine neue Interview-Reihe: In „Zurück aus …“ erzählen Expatmamas von ihren ersten Erfahrungen wieder daheim in Deutschland. Was fällt ihnen schwer? Was fällt ihnen leicht? Worauf haben sie sich gefreut, was vermissen sie hier? Wie nehmen’s die Kinder und sie selbst? Denn die Rückkehr erfordert eine ebenso große Anpassungsleistung der Familie wie der erste Schritt ins Ausland. Nur ist man sich oft weniger bewusst darüber. Den Anfang zur neuen Serie macht heute Sina, die mit Mann und Kind aus Mexiko zurück ist. 

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Frisch gelesen: Deutsch – Rechtschreibung in 15 Minuten

Cover Duden Deutsch Rechtschreibung in 15 MinSo manche Expatmama rutscht in ihrer Auslandszeit unversehens in eine Nebenbeschäftigung: Sie mutiert über kurz oder lang zur Deutschlehrerin für die eigene Brut! Wenn die Kinder nicht gerade in eine deutsche Schule gehen oder schon kurz vor dem Abitur stehen, dann heißt es dranbleiben an Themen wie Rechtschreibung und Grammatik, damit der Weg zurück in die alten Klassen nicht im orthografischen Supergau endet.

Da wünscht man sich dann an manchen Tagen die Eigenschaften eines Kameltreibers, der auch das bockigste Wesen noch in Bewegung zu setzen weiß, oder die einer Mary Poppins, die selbst Lebertran wie Sirup schmecken lässt. Wenn beides schon nicht realistisch ist, dann wünscht man sich wenigstens ein Buch, mit dem Kind und Mama die Übungszeit nur halb so schwerfällt und vielleicht sogar am Ende ein ganz kleines bisschen Spaß macht. „Deutsch – Rechtschreibung in 15 Minuten“ verspricht so ein Buch zu sein. Weiterlesen

Unser Glückskeks im Februar

Schneechaos in Alabama – Odyssee mit Happy End

Alabama. Da denkt man an den Film „Sweet Home Alabama“, viel Sonnenschein und ewige Sommer. Daran, dass die Winter kurzfristig richtig kalt werden können und dass es sogar schneit, denkt wahrscheinlich niemand.

In unserem ersten Winter in Alabama wurde ich von den Nachbarn vor Schnee gewarnt, sogar mehrmals. Kommt selten vor, aber wenn… dann endet es im Chaos, haben sie alle gesagt. Gelacht habe ich darüber, herzlichst. Schnee in den Südstaaten der USA, wie schlimm kann das schon sein? Ich bin in Österreich aufgewachsen, Schnee sollte für mich also kein Problem sein. Ich sollte eines Besseren belehrt werden… Weiterlesen

Expat-Leben: Ein Aupair für die Muttersprache

Sprache ist das A und O, wenn man ins Ausland geht, und so ist unser aller Augenmerk meist darauf gerichtet, dass die Kinder die neue Sprache möglichst schnell lernen (und wir natürlich auch). Oft kommt uns die eigene Muttersprache erst wieder bewusst in den Sinn, wenn wir allmählich wieder an eine Rückkehr denken. Selbst wer in den eigenen vier Wänden während der Expat-Zeit ausschließlich Deutsch spricht, selbst wenn die Kinder sogar eine deutsche Schule besuchen, irgendwann fragt sich jede Expatmama, ob das wohl für den Wiederanschluss daheim reicht. Noch viel deutlicher wird das Thema, wenn die Kinder in eine lokale oder internationale Schule gehen und sie ihre Freizeit weitgehend in einem anderssprachigen Umfeld verbringen. Und am größten ist die Herausforderung, wenn Deutsch nicht einmal die ausschließliche Umgangssprache innerhalb der Familie ist  – dann nämlich wenn bilinguale Familien ins Ausland gehen. Weiterlesen

Frisch gelesen: Für Eltern verboten: USA – Der cool verrückte Reiseführer

„Mama, wusstest du, dass das Wasserskifahren 1922 auf dem Mississippi erfunden wurde?“ Nein, wusste ich nicht. „Und wusstest du, dass Kennedy sein Pony Maccaroni genannt hat?“ „Und in Texas heißt eine Stadt Dingdong!“ Wusste ich alles nicht. Ich weiß nur, dass ich für die Expatmamas eigentlich einen Buchtipp schreiben will. Problem: Ich komme nicht an das Buch ran, das haben die Kinder auf meinem Schreibtisch erspäht und sich sofort unter den Nagel gerissen. Alles Bitten wurde nicht nur überhört, sondern brüsk abgewiesen: „Da steht doch: „Für Eltern verboten“ drauf.“ Da haben sie Recht und ich muss warten, bis die Kinder im Bett sind.

Eigentlich bräuchte ich jetzt gar nicht weiter schreiben; denn gibt es eine bessere Empfehlung für ein Buch als Kinder, die sich darauf stürzen und es nicht mehr her geben? Ich finde nein. Andererseits verdient es gerade so ein Buch zu zeigen, was es aus Expatmamas-Sicht so lesenswert macht. Weiterlesen