Umzug

Nicht jeder, der für eine begrenzte Zeit ins Ausland geht, wird seinen Haushalt in Deutschland auflösen. Wer zur Miete wohnt, wird eher geneigt sein, den Haushalt komplett umzuziehen; ebenso diejenigen, die ans andere Ende der Welt gehen und nicht mehr als einmal im Jahr nach Deutschland zurückkehren. Aber auch andere Faktoren beeinflussen die Entscheidung, etwa:

  • Zahlt der Arbeitgeber für die Wohnungssuche bei der Rückkehr?
  • Wie lange dauert die Entsendung?
  • Ist die Rückkehr an denselben Standort in Deutschland garantiert?
  • Gehe ich in ein potenzielles Krisenland? Könnte eine plötzliche Rückkehr aus diesem Land nötig sein?
  • Wie sind die Einfuhrmodalitäten des Gastlandes? Lohnt der Aufwand, alles Hab und Gut mitzunehmen oder miete ich besser ein (teil-)möbliertes Objekt?
  • Ist das Transportvolumen durch den Arbeitgeber oder Einfuhrbestimmungen des Gastlandes begrenzt?
  • Wie ist das Klima vor Ort? Ist es sinnvoll Antiquitäten z.B. der hohen Luftfeuchtigkeit vor Ort auszusetzen?
  • Ist es aus bürokratischer Hinsicht sinnvoll, den Wohnsitz in Deutschland ganz aufzugeben?

Ist einmal entschieden, in welchem Umfang umgezogen wird, kommen noch tausend Details, an die zu denken ist. Wir haben einige wichtige Punkte von Papieren bis zum Reisegepäck näher beleuchtet.

Sollte etwas Wichtiges fehlen, freuen wir uns über euren Kommentar.

Und natürlich last but not least: Den Nachsendeantrag nicht vergessen! Die Deutsche Post bietet zusätzlich zum klassischen Nachsende-Auftrag auch eine kostenlose Umzugsmitteilung an. Diese sorgt dafür, dass viele der Vertragspartner – z.B. Banken, Versicherungen, Verlage, Verbände, die eure alte Adresse kennen – eure Post direkt an die neue Anschrift schicken können. Dazu muss man online lediglich die alte und die neue Anschrift eingeben und den per Email zugeschickten Bestätigungslink klicken. Fertig. Es ist nicht nötig, der Post mitzuteilen, bei welchem Unternehmen ihr Kunde seid. Die Umzugsmitteilung kann euch also viele Anrufe ersparen, allerdings ersetzt sie nicht den Nachsende-Antrag. Denn es ist nicht garantiert, dass jede Versicherung, Bank oder Firma auch auf die Datenbank der Post zurückgreift.

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Gerade durfte ich am eigenen Leib erfahren, dass es mit einem simplen Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post nicht getan ist. Denn viele Behörden und Unternehmen nutzen mittlerweile andere Anbieter wie Postcon, BWPost oder CityPost. Einige dieser Zustellfirmen bieten ebenfalls einen Nachsende-Service an, z.T. sogar kostenlos. Allerdings stellt sich die Frage, ob sich die Mühe lohnt, verschiedene Nachsendeaufträge auszufüllen oder ob man nicht lieber gleich die jeweiligen Absender über die Adressänderung informiert.

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