Kindergarten

Auch deutsche Kindergärten gibt es in vielen Ländern. Für einen guten Überblick sorgt die Seite Deutscher Kindergarten. Im Sommer 2011 startete eine Mutter diese Website, als sie selbst einen Kindergarten in Rom suchte. Seither wächst das Portal stetig und bietet Eltern auch die Möglichkeit, die Einrichtungen zu bewerten und zu kommentieren.

Außerhalb der Wirtschaftsmetropolen und Hauptstädte wird es  – wie bei Schulen –  jedoch schwierig, deutschsprachige Einrichtungen zu finden. Grundsätzlich ist zu bedenken, dass Kindergärten in vielen Ländern sehr teuer sind, dafür ist es oft möglich, schon für die Kleinsten eine Betreuung zu finden.
Wem das Erziehungskonzept besonders wichtig ist, der kann auch in vielen Ländern Kindergärten finden, die nach dem Montessori– oder Waldorf-(Rudolf-Steiner)Ansatz arbeiten.

SaveSave

Kommentare (3) Schreibe einen Kommentar

  1. „Wir lebten in England mitten auf dem Land und unsere Kinder (damals 1 und 2 Jahre alt) konnten daher nur einen englischsprachigen Kindergarten besuchen. Sie fühlten sich trotzdem von Anfang an wohl. Für uns bot der Kindergarten die Möglichkeit, mit den Liedern, Reimen und Festen, noch einmal mit sozialisiert zu werden und damit England sozusagen von Grund auf kennen zu lernen.“ (Jonna, Naseby)

    Antworten

    • Hallo Jonna,
      hast du evtl. noch mehr Informationen zum Thema Kindergarten in England.
      Ist es auch so schwer einen Platz für ein Kind (1 Jahr) zu bekommen wie in Deutschland und wie hoch sind die Kosten ungefähr? Wir planen einen Umzug nach Plymouth und ich habe noch nichts im Internet gefunden.

      Danke und schöne Grüße
      Ira

      Antworten

      • Liebe Ira,

        in England sind Kindergärten vor allem sehr teuer. Wir haben damals ca. 400 Pfund für drei Vormittage gezahlt. Einen Platz zu finden, war leichter als in D, weil es keine Stichtage für die Anmeldung gibt (wie z.B. in BaWü). Grundsätzlich unterscheidet man zwischen den Nurseries, die quasi an 365 Tagen geöffnet sind von früh morgens bis spät nachmittags und den Preschools (oft erst ab 3), die sich an den Schulferien orientieren. Wir haben von einer Nursery in eine Montessori-Preschool gewechselt, die etwas günstiger war, aber auch alle Ferien geschlossen hatte (und das sind viele). Ab 3 Jahren erhalten alle Kinder ein Government-Funding, also einen Zuschuss vom Staat (regelt der Kindergarten), das macht es etwas billiger. Achte vor allem auf das Gruppenkonzept. In den Nurseries ist es üblich, die Gruppen nach Alter einzuteilen. Dann hat man zwar eine homogene Gruppe, aber es ist auch ein ständiges Kommen und Gehen und die Kinder müssen sich jedes Jahr an eine neue Gruppe und neue Erzieher gewöhnen. Bei Montessori waren die Gruppen altersgemischt. Ich glaube auch, die katholischen Einrichtungen sind günstiger (zumindest war das bei den Schulen so – nicht zuletzt deshalb sind sie sehr beliebt in einem anglikanischen Land.) Ich hoffe, das hilft dir schon mal weiter.
        Liebe Grüße
        Jonna

        Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.