Expat-Leben: Der Spuk in unseren Köpfen

Zweifel und Selbstzweifel der ExpatmamasHalloween naht und ich bin etwas zwiepältig wie in jedem Jahr. Ich schnitze zwar begeistert Kürbisse mit den Kindern, aber Fingerkuppen-Kekse backe ich nicht. Ich kaufe Großpackungen Gummibärchen für die kleinen Klingelgeister, aber Grabsteine und Skelette im Vorgarten postiere ich nicht. Ich hege keine große Begeisterung für das Grauen, aber was ich fürchte und zwar nicht nur einmal im Jahr sind meine eigenen Hirngespinste. Damit meine ich nicht die Wahnvorstellungen, dass ein Einbrecher eines Nachts im Haus stehen könnte, wenn es irgendwo im Gebälk leise knackt (wobei: die habe ich auch), sondern die Hirngespinste, die man im allgemeinen „Zweifel“ oder schlimmer noch „Selbstzweifel“ nennt. Und ich kenne viele Expat-Frauen, die von solchen Geistern verfolgt werden und das nicht nur an Halloween. Weiterlesen

Unser Glückskeks im Oktober

Happy Halloween

Herbstzeit – Kürbiszeit. Und zumindest auf der Nordhalbkugel fiebern immer mehr Kinder der einen Nacht entgegen: Halloween!
Als Deutsche und damit Halloween-Greenhorn glaubte ich mich in England quasi im Stammland des Kürbis-Kults; meine Skepsis gegenüber den umherziehenden Geisterbanden lastete ich meinen Vorurteilen an. Und dann das: Schon Tage vor Halloween geisterte auf der BBC vor allem ein Thema durch die Programme: „the anti-social behaviour by the trick-or-treaters“. Ab sofort wurde asoziales Verhalten marodierender Klingelbanden mit einer Geldstrafe bis zu 80 Pfund geahndet; das galt auch für Kinder unter 12! Die Diskussionen waren hitzig, was wohl als asoziales Verhalten zählen sollte. Die Zahnpasta an der Türklinke? Mehl im Vorgarten? Rohe Eier im Briefkasten? Weiterlesen