Mitgehen oder dableiben?

Papa geht ins Ausland und die Familie geht mit. Oder doch nicht? Wenn das Angebot kommt, im Ausland zu arbeiten, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass alle Familienmitglieder sofort die Koffer packen. Manchmal muss man Wege finden jenseits des “Alle hier” oder “Alle dort”. Ilka z.B. ist erst im zweiten Anlauf mit ihrem Partner nach Singapur gegangen und ich freue mich sehr, dass sie bereit war, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. (Übrigens: schon 2018 war ein Beitrag von Ilka der Blogauftakt des Jahres. Ich bin gespannt, was 2020 ihr Thema hier sein wird.)

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Expat-Ehe: Für immer und ewig?

Expat-Ehe: Für immer und ewig? - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ #expatleben #imauslandzuhause #expateheDas Leben im Ausland schweißt Paare zusammen, weil man niemanden sonst hat. Das Leben im Ausland treibt Paare auseinander, weil man niemanden sonst hat. Beide Sätze können stimmen, auch wenn es im ersten Moment nach Widerspruch klingt. Das Expatleben bedeutet emotionale Belastung: man ist vor allem am Anfang mangels anderer Kontakte sehr aufeinander angewiesen und gleichzeitig erlebt man das neue Land und den neuen Alltag sehr unterschiedlich. Ich habe hier auf dem Blog davon erzählt, wie ich dieses Dilemma selbst erlebt habe. Und vor ein paar Wochen trat das Thema auch wieder in unserer Facebook-Gruppe zu Tage. Eine der Expatmamas dort schrieb mir: “Mir brennt das Thema so unter den Nägeln, ich habe das selbst erlebt, wie der erste Auslandsaufenthalt unserer Ehe zugesetzt hat. Und wie es nun bei der zweiten Entsendung besser geht.” Und ich freue mich sehr, dass ich sie für ein Interview hier auf dem Blog gewinnen konnte.   Weiterlesen

Expat-Konkurrenz

Expat-Konkurrenz - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ - #expatleben #lebenimausland #imauslandzuhauseIch liebe meine Expatmamas-Facebook-Gruppe. Das klingt jetzt sehr pathetisch, denn hinter dieser Begeisterung steht etwas ganz Schlichtes und auf den ersten Blick Selbstverständliches: Ich liebe die dort gelebte Expat-Solidarität! Ja, ich bin stolz darauf, dass es uns bislang – trotz 400 Mitgliedern in aller Welt – gelungen ist, nie diese Atmosphäre des gegenseitigen Wohlwollens zu verlieren und uns dabei doch immer auch konstruktiv auszutauschen. Denn im Auslandsalltag gibt es durchaus heftige Expat-Konkurrrenz und darum ist diese Solidarität in unserer Gruppe etwas so Wertvolles. Weiterlesen

Wie lebt es sich eigentlich in Rumänien?

Wie lebt es sich eigentlich in Rumänien - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ - #expatleben #rumänien #expatmamasEs gibt Länder – ich gebe es ungern zu – die auf meiner inneren Landkarte so gut wie nicht vorkommen. Rumänien zum Beispiel. Mein einziger Berührungspunkt mit Rumänien war bislang Theo, unser DHL-Bote, der sich einst bei mir mit Handkuss dafür bedankte, als wir ihm spontan Plätzchen frisch aus dem Ofen schenkten. (Einen Weihnachtsbonus gabs natürlich auch jedes Jahr). Aber Rumänien als Expat-Land? Das kam mir nicht in den Sinn, aber natürlich gibt es das auch. Und dank unserer Expatchallenge auf Instagram im Mai habe ich Karolina kennengelernt und sie erzählt heute, wie es sich so lebt hinter den Karpaten.  Weiterlesen

Expatmamas Tea & Talk – Bist du dabei?

Expatmamas Tea & Talk - Bist du dabei - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ - #imauslandzuhause #lebenimausland #expatleben #expatmamasHeute in einer Woche ist es endlich soweit: Das erste offizielle Expatmamas-Treffen findet am 21. September in Stuttgart statt.

Geboren wurde die Idee in meiner Expatmamas-Facebookgruppe: “Wir sollten uns mal im echten Leben treffen”, hieß es dort immer mal wieder. Also habe ich im Juni zu einem spontanen Tea &Talk eingeladen: Sechs Frauen, vier Länder (China, UK, Japan, Italien), jede Menge Themen und ein wunderbarer Austausch von “neuen” und “alten” Expats. Und da es für alle ein gelungener Morgen war, wird es nach dem improvisierten Kick-off nun ein ganz offizielles Treffen geben, zu dem ihr alle herzlich eingeladen seid.

Ganz besonders freue ich mich, dass ich für unser Get together den wunderschönen English Tearoom buchen konnte – auch als eine kleine Hommage an meine eigene Expat-Heimat auf der Insel. Der English Tearoom von Lynn und Christian bietet nicht nur die feinste Auswahl an Tees und die besten englischen Kekse in ganz Stuttgart (Yummy!), sondern auch ein Ambiente, um sich spontan ein bisschen zu Hause zu fühlen. Und genau darum geht es mir ja bei den Expatmamas: euch ein Stückchen Heimat zu bieten, einen Ort, wo ihr eure Fragen stellen und eure Erfahrungen teilen könnt – und jetzt eben nicht mehr nur virtuell sondern ganz real von Angesicht zu Angesicht.

Ich freue mich sehr auf den Austausch mit euch und wer noch kein Ticket hat, kann das exklusiv über diesen Link noch ganz schnell ändern. :-) Herzlichen Dank und bis Freitag!

Unsichtbar

Unsichtbar - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ - #lebenimausland #expatleben #expatmamaWisst ihr, wie ich mich in den ersten Wochen, nein Monaten! im Ausland gefühlt habe? Unsichtbar.

Unsichtbar für die Menschen, die man daheim in Deutschland gelassen hat und die wegen der Entfernung kaum bis nichts von meinem neuen Alltag mitbekamen; ein bisschen “aus den Augen aus dem Sinn”.
Unsichtbar für die Menschen in der neuen Heimat, weil mein Alltag (noch) kaum Schnittpunkte mit ihrem hatte, weil ich noch zu keinem anderen Leben dazugehörte.
Unsichtbar für den Mann, der den Großteil meines Alltags nicht mit erlebte außer am Wochenende. Weiterlesen

Leben in der Expat-Blase

Leben in der Expatblase - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ - #lebenimausland #expatleben #lebeninchinaEin Gastbeitrag von Jana Ludolf

Ich weiß, dass man darüber nicht spricht. Schon gar nicht schreibt und schon gar nicht öffentlich. Doch ich weiß auch, dass Vielen das Thema bekannt ist. Das Viele um die Schwierigkeiten wissen und das Viele nichts dazu sagen.

Ich spreche das folgende Thema an, weil ich um die Gedanken und Gefühle dahinter weiß – nicht um andere Personen zu kritisieren oder zu verurteilen. Ich spreche das Thema an, weil es zu wenig angesprochen wird und doch so präsent ist. Ich spreche es an, weil es mir ein Bedürfnis ist. Weiterlesen

Rückkehr-Frust der Expat-Papas

Rückkehr-Frust der Expat-Papas - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ - #rückkehr #expatleben #expatpapaOder: Wenn die Familie im Stand-by-Modus lebt

Immer wieder montags stelle ich in der Expatmamas-Facebook-Gruppe eine Frage zu allen möglichen Facetten rund ums Expatleben und jedes Mal entspinnt sich eine rege Diskussion. Bis auf eine Ausnahme. Da herrschte plötzlich tiefes Schweigen. Was war da los?

Anlass meiner Frage war eine Geschichte aus dem entfernten Bekanntenkreis, wo die Familie noch nicht allzu lange wieder zurück in Deutschland war und der Expat-Papa mit der Rückkehr haderte. Und da wir in der Gruppe fast nie über die Männer reden, die in der Regel den Anlass gaben für das Auslandsabenteuer, fand ich es an der Zeit, folgende Frage zu stellen:

Waren eure Männer nach eurer Rückkehr nach Deutschland glücklich und zufrieden mit ihrer beruflichen Situation?

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Senhora, menina, mãe oder: Mama

Senhora, menina, mae - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ - #lebeninportugal #imauslandzuhause #expatlebenEin Gastbeitrag von Cornelia Hammer

Letztens, es ist schon länger her, machte mich eine Freundin auf eine ganz spezielle Eigenheit aufmerksam – eine Freundin, die mit einem Portugiesen verheiratet ist und schon mehrere Jahre hier lebt und auch einen kleinen Sohn hat. Sie fragte mich, ob es mir auch so geht, ob mir das auch ständig passiert:
Wie wird man angesprochen, hier in Portugal, mit Kind? Weiterlesen

Erste Hilfe für die Seele

Erste Hilfe für die Seele - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ - #kulturschock #heimweh #lebenimausland #imauslandzuhauseEin Gastbeitrag von Julia Meder

Das erste Tief im neuen Leben trifft jeden Expat – mal mehr, mal weniger vorbereitet. Niemand kann voraussagen, wann und wie sehr man von Zweifeln und Kummer geschüttelt wird, aber es ist normal, dass es Momente gibt, da man nur noch alles hinschmeißen möchte. Alles wird als Belastung empfunden, die Energie verpufft. Das ist eine harte Zeit, aber es geht fast allen so. Und das ist auch gleichzeitig die gute Nachricht. Denn du weißt, dass es irgendwann wieder bergauf geht und du auch aus diesem Loch wieder rauskommst. Das wird nicht ewig dauern. Aber natürlich fühlt es sich jetzt in diesem Moment ganz schlimm an und so, als würde es nie enden.

Wichtig ist: Es führt kein Weg an der Trauer vorbei, sondern nur durch sie hindurch. Wenn du diese negativen Gefühle wegschiebst und betäubst, dann werden sie dich irgendwann später umso stärker einholen. Also, lieber Augen zu und durch, als versuchen auszuweichen. Ein paar kleine Übungen können dir dabei helfen. Weiterlesen