Rückkehr-Frust der Expat-Papas

Rückkehr-Frust der Expat-Papas - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ - #rückkehr #expatleben #expatpapaOder: Wenn die Familie im Stand-by-Modus lebt

Immer wieder montags stelle ich in der Expatmamas-Facebook-Gruppe eine Frage zu allen möglichen Facetten rund ums Expatleben und jedes Mal entspinnt sich eine rege Diskussion. Bis auf eine Ausnahme. Da herrschte plötzlich tiefes Schweigen. Was war da los?

Anlass meiner Frage war eine Geschichte aus dem entfernten Bekanntenkreis, wo die Familie noch nicht allzu lange wieder zurück in Deutschland war und der Expat-Papa mit der Rückkehr haderte. Und da wir in der Gruppe fast nie über die Männer reden, die in der Regel den Anlass gaben für das Auslandsabenteuer, fand ich es an der Zeit, folgende Frage zu stellen:

Waren eure Männer nach eurer Rückkehr nach Deutschland glücklich und zufrieden mit ihrer beruflichen Situation?

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Expat-Leben: Rückkehr-Blues und ein kleines Plädoyer für Deutschland

Rückkehr-Blues und ein Plädoyer für Deutschland - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ - #rückkehr #expatleben #lebenimausland #Das Schuljahr neigt sich dem Ende und viele Familien wissen, dass mit dem Sommer auch das Ende der Zeit im Ausland naht. Aber nicht alle freuen sich auf Deutschland. Im Gegenteil. Je näher die Heimreise rückt, desto weniger will man aus dem Gastland fort. Ich wage zu behaupten, es ist das ähnliche Phänomen wie einst kurz vor der Ausreise: Man will nicht weg, weil man sich wohlfühlt, wo man ist. Weil man geliebte Menschen, Orte und Gewohnheiten zurücklässt. Und vielleicht ist es sogar schlimmer als einst bei der Ausreise, denn anders als beim Verlassen Deutschlands kann man sich kaum damit trösten, dass es ja nur für eine begrenzte Zeit sein wird. In aller Regel wird es – von Besuchen abgesehen – ein Abschied FÜR IMMER sein. Weiterlesen

Expat-Leben: Leben und leben lassen

Expat-Leben: Leben und leben lassen - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ - #expatleben #rückkehr #expatmamas #muttertagOder: Gedanken zum Mama-Dasein

Expatmama zu sein birgt so manche Herausforderung. Für mich hatte es aber auch einen ungeahnten Vorteil, der mir leider erst im Nachhinein bewusst wurde: Ich war aus der Schusslinie derer, die jede Mama nach dem Mutterschutz mit Fragen bombardieren und vor allem eines wissen wollen: Und (wann) fängst du wieder an zu arbeiten?

Da ich im Ausland war, musste ich nicht Stellung beziehen, musste ich mich nicht für ein Lager entscheiden: entweder “Hausfrau” oder “arbeitende Mutter”, neu-deutsch dynamisch “Working Mum”. Weiterlesen

“Ich habe nur eine andere Geschichte” – Ein Third Culture Kid erzählt

Ein Third Culture Kid erzählt - www.expatmamas.de - TCK Expat-Kind Kindheit im AuslandNeulich hinter den Blog-Kulissen fragte das Kind:
“Warum brauchst du meine Puppen?”
“Ich möchte ein Foto machen für eine neue Artikel-Serie auf der Website.”
“Worum geht es da?”
“Um Kinder wie dich, die eine Zeit lang im Ausland gelebt haben.”
“Oh, dazu will ich auch was schreiben!”
Und wenn mein Kind das sagt, setzt es sich hin und schreibt. Und ihr könnt euch jetzt hinsetzen und lesen, was es schreibt. Weiterlesen

Zurück aus … Abu Dhabi

Zurück aus Abu Dhabi - www.expatmamas.de - RückkehrAntje Döhring hat mit ihrem Mann 20 Jahre im Ausland gelebt (Saudi-Arabien, Indien, Libyen und in den Vereinigten Arabischen Emiraten). “Unterwegs” sind zwei Töchter dazugekommen und vor 3 Monaten kehrte sie mit ihrer Familie nach Deutschland zurück. Da wollte ich natürlich wissen, wie sich die Heimkehr nach so langer Zeit anfühlt. Weiterlesen

Abschied von Abu Dhabi: Ma’a Salama

Abschied von Abu Dhabi - www.expatmamas.de - Rückkehr Gastbeitrag Antje DöhringOder: Man badet nie zweimal im selben Fluss

Ein Gastbeitrag von Antje Döhring

Das hier ist mein Abschieds-Beitrag. Abschied zumindest von den wahrlich zur Zweitheimat gewordenen Vereinigten Arabischen Emiraten und Abu Dhabi. Abschied auch von meinem Blog, der mit unserer Rückkehr nach Deutschland nun endet. Ich werde die Texte jedoch stehenlassen – in der Vergangenheit scheinen sie Manchem aus nah und fern zur Information oder auch Unterhaltung gedient zu haben. Das sollen sie gern auch weiterhin.

Leeres Haus, voller Terminplan. Abschiede, Abschiede, Abschiede. Expat-Leben eben.

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Trau dich was – wenn Expatmamas auch mit 50 neue Wege gehen

Trau dich was - wenn Expatmamas auch mit 50 neue Wege gehen - www.expatmamas.de - RückkehrEin Gastbeitrag von Silke Pedersen

Mein Mann und ich sind nach 16 Jahren Expat-Dasein im Mittleren Osten (Qatar, Bahrain und Saudi-Arabien) wieder in die Heimat zurückgekehrt. Wobei hier der Begriff Heimat relativ ist. Wir sind in die Heimat meines Mannes und meiner Kinder gezogen, nach Dänemark und nicht in meine Heimat, Deutschland. Also, wenn man es genau nimmt, bin ich immer noch Expat. Als Immigrant möchte ich mich noch nicht bezeichnen, weil ich nicht weiß, ob unser Umzug nach Dänemark von Dauer sein wird. Grundsätzlich haben wir geplant, hier sesshaft zu werden, aber mich würde es auch nicht wundern, wenn uns das Fernweh wieder erfasst und wir noch einmal den Sprung in das Unbekannte wagen.

16 Jahre Expat-Leben hat eben ihre Spuren hinterlassen. Spuren unterschiedlichster Art. Eine von ihnen ist sicherlich die Riesenlücke in meinem beruflichen Werdegang. Weiterlesen

Aus dem Nähkästchen: Ein Wort an potenzielle Expats und “mitreisende Partner”

Aus dem Nähkästchen: Ein Wort an potenzielle Expat-Partner - www.expatmamas.de - Gastbeitrag Antje DöhringEin Gastbeitrag von Antje Döhring

Da ich mein Leben als Expat in diesem Monat beenden werde (wobei: Man denke an James Bond: “Never say never” …), möchte ich noch ein paar Zeilen darüber verlieren. Also ein Wort an alle diejenigen, die vielleicht mit dem Gedanken spielen – oder bereits einen Termin haben – erstmals als Expat für längere Zeit fern der Heimat zu leben und zu arbeiten. Zumeist ist es ja so, dass bei Paaren und Familien einer die Entsendung ins Gastland erhält – und der Partner als “trailing spouse” mitzieht. Das ist immer noch in den meisten Fällen die Frau.

Und viele dieser “mitreisenden Ehefrauen” in spe haben, stellte ich häufig fest, EINE große Angst: ‘Kann ich dort meine berufliche Karriere fortsetzen?’

Viele wünschen sich quasi den gleichen Arbeitsplatz wie daheim, mit gleichem Gehalt (gut, vor einem besseren schreckten sicher wenige zurück) und den gleichen “Aufstiegschancen”. Weiterlesen

Internationales Abitur und trotzdem keinen Studienplatz

Internationales Abitur und trotzdem keinen Studienplatz - www.expatmamas.de - Gastbeitrag Silke PedersenOder wie unsere mitreisenden Kinder von deutschen Unis ausgeschlossen werden

Ein Gastbeitrag von Silke Pedersen

Alle Eltern, die aus Deutschland ins Ausland ziehen, sei es, weil sie selbst neue Ufer suchen, sei es, weil sie von ihrem Arbeitgeber entsendet werden, kennen die Sorge darum, wie es mit der Schulbildung ihrer mitreisenden Kinder weitergehen soll.

Oftmals, besonders wenn der Auslandsaufenthalt auf einer Entsendung beruht, fällt die Wahl auf eine internationale Schule. Die Kosten hierfür werden in der Regel von den Arbeitgebern übernommen. In unserem Fall waren es stets internationale amerikanische Schulen, deren Schulgeld 1500-2000 Euro pro Kind und Monat betrug. Der Vorteil dieser Schulen ist, daß die Kinder ohne Probleme eingeschleust werden können. Viele dieser Schulen haben z.B. zusätzliche Lehrer, die nicht-englisch sprachigen Kindern im ersten Jahr an der Schule extra Unterstützung und Hilfe geben. Diese Lehrer sind hierfür speziell ausgebildet. Sie sichern eine schnelle Eingliederung der Kinder und helfen, sprachliche Hürden zu überwinden. Außerdem ist an den internationalen Schulen die Unterrichtssprache einheitlich Englisch. Wenn man dann noch eine Schule wählt, die das International Baccalaureate (IB) Programm anbietet, so ist man sicher, dass auch der Unterrichtsstoff einheitlich ist, selbst wenn man zu einer anderen internationalen IB Schule in einem anderen Land wechselt. Und das IB Diploma wird nicht nur international an den renommiertesten Universitäten anerkannt, sondern auch in Deutschland gleichwertig zum Abitur behandelt. Soweit die Theorie.

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Expat-Leben: Was Trump uns Expats lehrt

 

Was Trump uns Expatas lehrt - www.expatmamas.de - WahlWas? Trump soll uns Expats etwas lehren? Das Fürchten vielleicht? Oder Galgenhumor? Wohl beides (oder weder noch) – aber das gilt nicht nur für uns Expats, sondern für viele Menschen weltweit. Nein das ist nicht, was ich meine.

Wir sahen alle Trumps Wahlsieg mehr oder weniger hilflos zu. Es war nicht unsere Wahl. Doch nicht nur Expats in den USA hätten gerne mit abgestimmt, um Trump zu verhindern. Sie hatten kein Stimmrecht. Genauso wenig wie der Rest der Welt. Aber genau das ist es, was Trump uns Expats lehrt: Nutzt euer Stimmrecht, dort wo ihr es habt. Weiterlesen