Fit for abroad

Fit for abroad - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ #imauslandzuhause #lebenimausland #expatleben

Oder: Wenn Sie sich Notizen machen möchten, bitte Stift und Papier mitbringen

Die Firma des Mannes lud zum interkulturellen Training. Das wollte ich mir natürlich auf keinen Fall entgehen lassen. Denn wenn ich schon immer anmahne, dass Unternehmen auch an die Expat-Partner und Familien denken sollten, dann lasse ich mich natürlich nicht zweimal bitten, wenn an mich gedacht wird. Ich packe sogar Schreibzeug ein, wie in der Einladung erbeten, denn ich weiß: Expats sind teuer! Da will ich niemandem unnötig Kosten für Kuli und Block aufhalsen. Gut ausgerüstet – auch mit einer gesunden Portion Skepsis – reisten der Mann und ich also nach Bad Boll, um zwei Tage später festzustellen: Das war richtig gut! Und ich will euch erzählen, warum.

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“Ich gehe mit den Kindern zurück”

Ich gehe mit den Kindern zurück - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ - #imauslandzuhause #lebenimausland #lebeninrumänien #expatmamas

Ensemble – Zusammen. So stellt man sich das Expat-Leben als Familie in der Regel vor. Und dann findet man sich unversehens in einer Fernbeziehung über Ländergrenzen hinweg wieder, wie z.B. Ilka im Interview letzte Woche erzählte. Und auch für Maria sieht das Expatleben inzwischen anders aus, als anfangs gedacht, denn sie ist mit ihren Töchtern schon wieder daheim, während ihr Mann noch weiter in Rumänien arbeitet. Wie es dazu kam, erzählt sie euch hier, und ich freue mich sehr, dass sie ihre Geschichte teilen mag. Weiterlesen

Mitgehen oder dableiben?

Mitgehen oder dableiben? - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ - #expatleben #fernbeziehung #imauslandzuhause

Papa geht ins Ausland und die Familie geht mit. Oder doch nicht? Wenn das Angebot kommt, im Ausland zu arbeiten, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass alle Familienmitglieder sofort die Koffer packen. Manchmal muss man Wege finden jenseits des “Alle hier” oder “Alle dort”. Ilka z.B. ist erst im zweiten Anlauf mit ihrem Partner nach Singapur gegangen und ich freue mich sehr, dass sie bereit war, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. (Übrigens: schon 2018 war ein Beitrag von Ilka der Blogauftakt des Jahres. Ich bin gespannt, was 2020 ihr Thema hier sein wird.)

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Expat-Ehe: Für immer und ewig?

Expat-Ehe: Für immer und ewig? - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ #expatleben #imauslandzuhause #expatehe

Das Leben im Ausland schweißt Paare zusammen, weil man niemanden sonst hat. Das Leben im Ausland treibt Paare auseinander, weil man niemanden sonst hat. Beide Sätze können stimmen, auch wenn es im ersten Moment nach Widerspruch klingt. Das Expatleben bedeutet emotionale Belastung: man ist vor allem am Anfang mangels anderer Kontakte sehr aufeinander angewiesen und gleichzeitig erlebt man das neue Land und den neuen Alltag sehr unterschiedlich. Ich habe hier auf dem Blog davon erzählt, wie ich dieses Dilemma selbst erlebt habe. Und vor ein paar Wochen trat das Thema auch wieder in unserer Facebook-Gruppe zu Tage. Eine der Expatmamas dort schrieb mir: “Mir brennt das Thema so unter den Nägeln, ich habe das selbst erlebt, wie der erste Auslandsaufenthalt unserer Ehe zugesetzt hat. Und wie es nun bei der zweiten Entsendung besser geht.” Und ich freue mich sehr, dass ich sie für ein Interview hier auf dem Blog gewinnen konnte.   Weiterlesen

Rückkehr-Frust der Expat-Papas

Rückkehr-Frust der Expat-Papas - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ - #rückkehr #expatleben #expatpapaOder: Wenn die Familie im Stand-by-Modus lebt

Immer wieder montags stelle ich in der Expatmamas-Facebook-Gruppe eine Frage zu allen möglichen Facetten rund ums Expatleben und jedes Mal entspinnt sich eine rege Diskussion. Bis auf eine Ausnahme. Da herrschte plötzlich tiefes Schweigen. Was war da los?

Anlass meiner Frage war eine Geschichte aus dem entfernten Bekanntenkreis, wo die Familie noch nicht allzu lange wieder zurück in Deutschland war und der Expat-Papa mit der Rückkehr haderte. Und da wir in der Gruppe fast nie über die Männer reden, die in der Regel den Anlass gaben für das Auslandsabenteuer, fand ich es an der Zeit, folgende Frage zu stellen:

Waren eure Männer nach eurer Rückkehr nach Deutschland glücklich und zufrieden mit ihrer beruflichen Situation?

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Blick über den Tellerrand

Blick über den Tellerrand - www.expatmamas.de - #expatleben #lebenimausland #expatmamas #expatmanagement #gastbeitragIm Leben kommt es ja oft darauf an, wem man begegnet. Kommen wir an einen neuen Ort und der erste Kontakt ist ein unfreundlicher Mensch, sind wir geneigt, alles viel negativer zu betrachten. Gehen wir auf eine Party und haben schon in den ersten Minuten ein nettes Gespräch, gehen wir davon aus, dass wir einen tollen Abend vor uns haben. Überhaupt: Gespräche. Das Gefühl zu haben, dass es jemanden gibt, der gerne zuhört, der einfach da ist und uns Aufmerksamkeit schenkt, ist oft erst einmal viel entscheidender dabei, wie wir eine Situation bewerten, als der tatsächliche Input des Anderen. Beispiel Entsendung: Als begleitende Expat-Partnerin macht es u.a. einen großen Unterschied, wem man beim entsendenden Unternehmen begegnet. Gibt es in der Personalabteilung jemanden, der mich anhört? Oder bleiben das anonyme Büromenschen, die sich nur um den angestellten Expat kümmern, aber bitte mit dem Anhang nichts zu tun haben wollen? Gerade wenn Unternehmen die begleitenden Partner und Familien nicht explizit in die Betreuung der Expats mit einbeziehen, kommt es sehr darauf an, wem man auf der anderen Seite des Schreibtischs begegnet und ob derjenige es sich selbst zur Aufgabe macht, den Expat-Partner anzuhören. Bei mir war das leider nicht der Fall. Die Personalabteilung war für mich eine Black Box, die Kommunikation verlief als Stille-Post-Spiel über meinen Mann. Dass es im selben Unternehmen auch anders gehen kann, habe ich erst gelernt, als ich Andrea Hohlweck traf. Sie erzählt euch heute von der anderen Seite des Schreibtischs. Weiterlesen

Zum Muttertag: Ein Brief an eine Expatmama

Expatmamas Printable - www.expatmamas.de - Expatmamas Botschaft zum Muttertag #expatmamasposter #muttertag #expatmamasIhr Mamas im Auslandseinsatz macht einen super Job! Und während euch die Kinder vielleicht mit einem Herzchen aus einer Strickliesel-Wurst zum Muttertag beglücken, werdet ihr sonst wahrscheinlich nicht mit warmen Worten überschüttet. Oder hat euch das entsendende Unternehmen einen Dankesbrief geschrieben? Mit klaren Worten, warum euer täglicher Einsatz so wichtig ist? Eben. Darum tu ich das jetzt, stellvertretend, und vielleicht fühlt sich der ein oder andere HR-Manager inspiriert.

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Frisch gelesen: Mein Ex, die Ewige Stadt & Ich

Liebes-Roman Miriam CoviIch lese für mein Leben gern und manchmal ergibt es sich, dass ich auf Bücher stoße, die wie gemacht sind für Expatmamas. Das mag mitunter daran liegen, dass Expatmamas selbst gerne schreiben. Sie verfassen Ratgeber, Memoirs oder Romane, um von ihrer Auslandszeit zu erzählen, Erfahrungen zu teilen oder einfach nur zu unterhalten. So wie Miriam Covi, deren neuesten Roman “Mein Ex, die Ewige Stadt & ich” ich euch heute vorstellen möchte.

Als ich Miriam Covis Roman las, fiel mir auf, wie lange ich schon keine klassische Liebesgeschichte mehr gelesen hatte: Zwei, die füreinander gemacht sind, das aber erst erkennen müssen, sich trennen und doch lieben, bis sie am Ende alle inneren und äußeren Hürden überwinden und endgültig zueinander finden. Und als Leser weiß man die ganze Zeit, dass es so kommen muss, nur wie es so kommen wird, ist die spannende Frage. Weiterlesen

Expat-Leben: Waldspaziergänge und andere Krisen

waldspaziergaenge-und-andere-krisenWer das erste Kind erwartet, hört von allen Eltern: “Eure Beziehung wird sich total ändern!”
Wer das erste mal ins Ausland geht, hört von allen Expats: “Eure Beziehung wird sich total ändern!” – Man lächelt freundlich angesichts der wohlgemeinten Warnung und denkt: “Totaler Quatsch! Bei uns doch nicht. Wieso auch.” Als zweifach Mama und Ex-Expat muss ich sagen: Hinterher ist man schlauer – wie so oft – und eh man sich’s versieht, sagt man selbst die wohlmeinenden Sätze. Objektiv verändert sich die Beziehung vielleicht tatsächlich nicht, aber subjektiv ändert sich in einigen Momenten, wie man die Beziehung empfindet. Zumindest war es bei mir so. Weiterlesen

Expat-Leben: Trennung im Ausland

Trennung im Ausland - www.expatmamas.de - DubaiWenn man ins Ausland geht, zerbricht man sich über eine Menge den Kopf: Wie wird der Alltag in der neuen Heimat sein? Werde ich Freundinnen finden? Kommen die Kinder zurecht? Man versucht alle möglichen Eventualitäten vorauszudenken: Was wäre wenn … Aber über eine der Möglichkeiten macht man sich wahrscheinlich keine oder nur wenige Gedanken: Was wäre, wenn unsere Beziehung/Ehe das Expat-Kapitel nicht übersteht? Das ist sicher menschlich, denn wieso sollte man sich über etwas Sorgen machen, das so abwegig erscheint? Weiterlesen