Expatmamas-Wissen

Expatmamas-Wissen: A – Ausreise

Expatmamas-Wissen: A - Ausreise www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ #ausreise #expatmamas #imauslandzuhause

Am Anfang jeder Entsendung steht wie im Alphabet das A. A wie Ausreise. A wie Anfangseuphorie. A wie Ankommen. Aber auch A wie Abschied und Angst. Denn auch das gehört bei allem Neuen dazu. Höchste Zeit für diesen wesentlichen Buchstaben in meinem Expatmamas-Wissen-Alphabet – für alle, die das Abenteuer Ausland zum ersten Mal starten.

Ausreise beginnt nicht erst am Abreisetag

Die Ausreise beginnt schon Monate vorher und umfasst den ganzen langen Prozess der logistischen und emotionalen Vorbereitung. Um sie greifbarer zu machen, unterteile ich sie in meinem Ausreise-Programm in 3 Blöcke:

  • Umzugsorganisation
  • Kinder vorbereiten
  • Sich selbst vorbereiten

Wenn man es genau nimmt, befasst sich die halbe Expatmamas-Seite mit Ausreise-Themen, die du zum einen in der Rubrik „Wissen“ findest und zum anderen auf dem Blog in zahlreichen Buchstaben meines Alphabets im Detail nachlesen kannst, so z.B. bei

Und natürlich unter meinem Lieblingsbuchstaben J – Jonnas persönliche Expattipps

Was also möchte ich dir für die Ausreise ganz besonders ans Herz legen?

Umzugsorganisation

So etwas wie einen perfekten Umzug gibt es trotz der besten Vorbereitung nicht. Fehler passieren (die Möbelpacker verpacken z.B. die zurechtgelegten Brotscheiben für das Frühstück am Abreisetag). Dinge werden vergessen (wie das am Zaun angeschlossene Kinderfahrrad). Manches hätte man doch noch ausmisten können.

Das meiste ist verschmerzbar, ersetzbar, nachholbar. 

Schwieriger wird es bei jeder Art von Dokument. Hier lieber zweimal hinschauen und dreimal kopieren. Sei es Geburtsurkunden, ein wichtiger Arztbericht oder eine notarielle Angelegenheit.

Vor allem um zwei Themen sollten sich Expatmamas kümmern: eine notarielle Vereinbarung über den Gerichtsstand im Trennungsfall und ein Testament über den Verbleib der Kinder im Todesfall beider Eltern.

Keiner mag in der Aufbruchstimmung und Anfangseuphorie den Worst case mitdenken, doch wenn man will, dass im Fall der Fälle nach deutschem Recht entschieden wird, sind diese Dokumente unerlässlich.

Kinder vorbereiten

Auch beim Thema „Kinder vorbereiten“ gilt: es gibt viele wichtige Bausteine, den Kindern den Weg zu ebnen, aber kein Patentrezept mit Glücksgarantie.

Wichtig in dem ganzen Prozess der Ausreise ist vor allem, jedes Kind in der Familie individuell zu betrachten. 

Die Faustregel – je jünger die Kinder, desto einfacher – ist eben nur eine Faustregel, eine Pauschalisierung, die im Zweifel dem jeweiligen Kind nicht gerecht wird. Auch kleine Kinder können sehr lange mit der neuen Situation fremdeln, auch große Kinder können sich leichttun. Jeder Mensch ist anders. Schau also genau hin.

Fakt ist, dass ein Umzug ins Ausland eine massive Lebensumstellung für Kinder ist (ebenso wie für Erwachsene). 

Fakt ist auch, dass für Kinder noch hinzukommt, dass sie kaum Einfluss auf die Entscheidung haben und auch nicht überblicken können, welche Implikationen dieser Umzug haben wird. Deswegen brauchen sie unsere Unterstützung als Eltern.

Und wie immer im Leben: Wer Rückhalt hat, kann Vieles meistern.

Wenn ich also zwei Dinge nennen sollte, die für die Ausreise elementar sind, so wäre das für mich: Abschied zelebrieren und den Kindern Entscheidungsspielräume geben.

Ein bewusster Abschied hilft, dass sich Trauer nicht endlos einnistet. Das fängt bei Kleinkindern an, mit denen man durch die leeren Zimmer gehen kann (Tschüss Küche! Tschüss Klo!) und hört bei einer Party für Kinder jeden Alters auf.

Dem Kontrollverlust, den die Kinder unbewusst spüren angesichts einer so gravierenden Lebensumstellung, kann man begegnen, indem man ihnen Gestaltungsspielräume gibt (Wie sieht das neue Zimmer aus? Wohin sollen wir reisen? Etc.) Wer erlebt, dass er etwas bewirken kann, Einfluss hat, wird besser mit einer neuen Situation zurechtkommen.

Sich selbst vorbereiten

Ja, wir Mamas stellen uns meist hinten an. Dabei ist das A und O bei der Ausreise, sich schon beim Einpacken zu überlegen, welchen Plan du für dich im Gepäck hast. Natürlich kannst du nicht im Detail die Gegebenheiten vor Ort antizipieren, aber du kannst für dich Pflöcke setzen, nach denen du dich immer wieder ausrichtest.

Was ist dein Hauptmotivator für diese Zeit? Ist es deine Altersvorsorge, die weiter gesichert sein soll? Suchst du nach gesellschaftlicher Anerkennung in dieser Zeit? Willst du eine sinnstiftende Aufgabe? Oder steht für dich die nahtlose Berufstätigkeit im Vordergrund?

Überleg dir deinen Fokus vor der Ausreise, dann wirst du wissen, worauf du zusteuerst. 

Über dies und mehr werde ich bei der „Ich bin Expat“-Konferenz sprechen. Willst du dabei sein? Die Tickets für Tag 1 sind kostenlos.

Du wirst nicht in die USA ausreisen? Dann kannst du dich hier für die Warteliste zu meinem neuen Ausreise-Programm 2022 eintragen.

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