Expat-Leben: April

Expat-Leben: April - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ #expatleben #lebenimausland #heimweh #kulturschockEinen Tag Sonne…. den nächsten Tag kalter Regen.

Wie Aprilwetter fühlt sich das Expat-Leben manchmal an. Im einen Moment ist man glücklich, alles läuft, das Herz lacht …

Und dann? Wird das Kind krank und man bekommt die Mängel im Gesundheitssystem vor Augen geführt; oder die Spülmaschine geht kaputt und man scheitert am Dialekt des Handwerkers; oder es war lieber Besuch aus Deutschland da und das Haus ist hinterher so still und leer. Schon fühlt man sich wie nach einem Hagelschauer aus heiterem Himmel: geknickt, zerschlagen, grau, mit hängenden Ohren wie ein begossener Pudel.

So ist das manchmal.

Und was hört man manchmal aus Deutschland?

“Ihr seid doch jetzt sicher privat versichert…”

“Dafür habt ihr einen Pool vor der Nase…”

“Der nächste Besuch kommt doch bestimmt bald…”

Hmm.

Warum das nicht trösten kann?

Weil man das Gefühl hat, dass der andere nicht zuhört. Stattdessen bekommt man auch noch den Eindruck vermittelt, die eigene Niedergeschlagenheit habe keine Berechtigung. Als müsste sich der begossene Pudel nur einmal kräftig schütteln und alles ist wieder gut.

Da muss ich immer an einen Satz denken:

The only people who still have all the answers are those who have never been faced with the questions.
(Jojo Moyes, The Ship of Brides)

So ist das manchmal.

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Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Ein sehr passendes Zitat, finde ich! Und es trifft in allen Lebensbereichen zu. Wer noch nie an einer Kasse gearbeitet hat, sollte dem Kassierer keine schlauen Tipps geben, usw. :)

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