Expat-Leben

Hotelquarantäne mit Kindern

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Während in Europa viele Corona-Beschränkungen fallen, müssen ausreisende Expatfamilien in einigen Ländern noch mit Hotelquarantäne rechnen, wenn sie in ihr Gastland einreisen. Doch wie übersteht man diese Zeit mit Kindern am Besten?

Bevor ihr anfangt, zum Zeitvertreib mit den Kindern im Hotelzimmer die Bettwäsche und Handtücher nach allen Regeln der Kunst zu falten und zu arrangieren, habe ich ein paar alternative Ideen für euch.

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Quarantäne mit kleineren Kindern

Beschäftigen

Bücher sind das A und O – für viele Stunden Vorlesen und zum Selberschauen. Leider wiegen sie auch viel und brauchen Platz, darum empfehle ich allen, vor der Ausreise einen Ausweis der heimatlichen Stadtbibliothek für die On-Leihe zu besorgen und vorsorglich geliebte wie neue Vorlesebücher auf einen E-Reader oder ein Tablet zu laden.  

Auch Stifte gehören natürlich ins Gepäck, weil man aber nicht viel Papier mitnehmen kann, lohnen sich abwischbare Kreidestifte, mit denen die Kinder die Fensterscheiben oder auch Badezimmerfliesen bemalen können. Wieder und immer wieder. Sieht nicht nur hübsch aus, sondern verwandelt ein anonymes Hotelzimmer auch in ein Kinderzimmer.

Stille Momente bringen auch Bügelperlen, Stickerbücher, Puzzle (Rahmenpuzzle sind schön flach und leicht) und natürlich Lego, ideal sind die 3 in 1-Sets, die sich in Varianten bauen lassen. 

Für Kinder im Grundschulalter empfehle ich das Kinder-Künstler-Reisebuch, in dem man schon einige der kreativen Seiten ausfüllen kann zur Einstimmung auf alles, was es im neuen Land zu entdecken gibt.

Ihr könnt euch auch überlegen, einen kleinen Quarantäne-Countdown-Kalender vorzubereiten mit kleinen Überraschungen (ein Pixie-Buch, eine Süßigkeit, einen besonderen Stift), um die Wartezeit zu veranschaulichen.

Tipp: Nutzt die anfallenden Klopapierrollen zum Basteln. Tolle Ideen findet ihr hier bei Geolino und auf Pinterest. Vieles gelingt mit wenig Extras.

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Bewegen

Eine Herausforderung sind die eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten.

Damit die Kinder nicht nur auf den Betten hüpfen, kann man z.B. eine Rolle Malerkrepp mitnehmen, um rückstandsfrei Hüpfkästchen auf den Boden zu kleben. Auch Straßen für Matchbox-Autos lassen sich so kreieren.

Gummitwist und ein Springseil können auch gute Dienste leisten.

Gold wert sind auch Luftballons. Sie brauchen keinen Platz und eignen sich für zig Bewegungsspiele vom Luftballon-Tanz bis zu Zimmervolleyball (und in der Badewanne als Wasserbomben).

Wenn ihr gezielt Sport machen wollt mit den Kindern, kann man sich auch Kinderyoga-Videos ansehen. 

Quarantäne für größere Kinder

Auch wenn größere Kinder gerne selber lesen, zocken, mit ihren Freunden chatten oder ihren eigenen Workout machen, lohnt es sich, ein paar Dinge für gemeinsame Aktivitäten oder kreative Momente einzupacken:

  • Klassische Spiele (Scrabble, Karten etc.)
  • Exit-Games
  • 1000-Teile Puzzle (am besten nur den Beutel mit den Teilen und ein Foto des Motivs)
  • Häkelsachen
  • Handlettering-Bücher

Quarantäne-Life-Hacks für Expatmamas

Was sich außerdem lohnt, einzupacken:

  • Masking-Tape, um die Kinderkunstwerke aufzuhängen z.B. an der Schranktür
  • Wäscheklammern und Schnur, zum Höhlenbauen oder tatsächlich Wäsche aufhängen
  • Putzlappen, um die Kreidefarbe von den Fenstern zu wischen
  • Spültuch für das eigene Geschirr
  • Ggf. Wasseraufbereitungstabletten für das Badewasser von Kleinkindern (empfohlen z.B. für Indien)
  • Lieblingssnacks wie Müsliriegel oder Fruchtbeutel
  • Lieblingsdekokissenbezug, um – mit dem Schmutzwäschebeutel ausgestopft – ein bisschen Zuhause-Ambiente zu schaffen
  • Lieblingsfrühstücksbrettchen
  • Kleine Melamin-Becher 

Unbedingt erfragen sollte man, ob es einen Wasserkocher gibt – für Babynahrung genauso wie für Tee, Kaffee, Trinkbrühe oder Mie-Nudeln unerlässlich.

Ich wünsche ja selten, dass meine Tipps auf dem Blog veralten – Hotelquarantäne als Start ins Expatleben sollte aber lieber heute als morgen überflüssig werden.

Allerdings: Vieles von dem Genannten lässt sich auch prima nutzen in den ersten Wochen, in denen die Seefracht noch unterwegs ist oder man in einer Übergangsunterkunft lebt. 

Und ich freue mich immer, wenn ihr selbst Tipps und Erfahrungen in den Kommentaren hinterlassen wollt.

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