Blogger 1×1 für Expatmamas – Teil 9: Fotografieren für den Blog

Blogger 1x1 für Expatmamas_ Fotografieren für den Blog - www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ - #expatblog #blogtipps #bloggen #expatmamasEin Blog ohne Fotos? Das hat heutzutage Seltenheitswert. Fotos ziehen Leser an, wecken Interesse und machen das Geschriebene anschaulicher. Ein lesenswerter Blog braucht also ansprechende Fotos. Und wenn Du Deine Blogbeiträge auf Social Media teilst, brauchst Du erst recht gute Fotos, besonders für bildlastige Social Media-Kanäle wie Facebook, Pinterest und natürlich Instagram. Pinterest und Instagram funktionieren ohne Bild gar nicht; Facebook-Beiträge, die nur aus Text bestehen, haben mittlerweile nur noch eine minimale Reichweite. Tina zeigt euch deswegen zum Abschluss unserer kleinen Serie “Blogger 1×1 für Expatmamas” die Grundlagen zum Fotografieren für den Blog.

Mit dem Handy für deinen Blog fotografieren

Damit Du Deinen Blog einladend und abwechslungsreich gestalten kannst, brauchst du gutes Bildmaterial. Dafür musst Du nicht unnötig Geld für professionelle Stock-Fotos ausgeben und Dich möglicherweise noch mit Urheberrechtsfragen beschäftigen. Ich zeige Dir hier, wie Du mit Deinem Handy oder Deiner Digitalkamera schnell und einfach schönere Fotos machen kannst.

Wenn Du in Besitz eines relativ neuen Smartphones bist, kannst Du mit der vorinstallierten Kamera-App Deines Handys schon sehr gute Fotos machen. Einfach Kamera-App öffnen, Foto machen und hinterher nach Lust und Laune den Bildausschnitt verfeinern oder das Foto mit Filtern bearbeiten.

Auch Instagram bietet Dir die Möglichkeit, Fotos direkt in der App aufzunehmen und dieses bzw. bereits vorhandene Fotos im Detail zu bearbeiten. Dafür gibt es verschiedene Filter, die Deinem Foto automatisch den gewünschten Effekt geben. Was viele Nutzer nicht wissen: die Intensität der Filter lässt sich auch nochmal bearbeiten. Aber auch über das Bearbeitungs-Menü kannst Du aus einem ganz normalen Foto noch viel rausholen, indem Du zum Beispiel die Helligkeit anpasst, Farben intensivierst oder die Schärfe verbesserst.

Meine Lieblings-Foto-App ist VSCO (gibt’s für iOS und Android) – ein professionelles Bildbearbeitungstool, das besondere Einstellungsmöglichkeiten und vor allem gute Qualität bietet. Ganz besonders schätze ich das Raster, das mir schon bei der Motivgestaltung hilft (Stichwort: Goldener Schnitt / Dritte Regel für alle Fotoexperten). Ähnlich wie Instagram bietet VSCO verschiedene Pre-Sets bzw. Filter (teilweise kostenpflichtig), mit denen Du Deinen Fotos ein einheitliches Aussehen geben kannst. Meine Fotos mache ich in der Regel mit der VSCO-App und nehme dort immer manuelle Anpassungen vor (siehe Tipps unten). Wenn ich das Foto für einen Blogpost brauche, speichere ich es zuerst in meiner Camera Roll ab, um es im nächsten Schritt per Airdrop auf meinen Laptop zu exportieren. Ist das Foto für Instagram gedacht, kann ich in der VSCO-App mein fertiges Werk direkt in die Instagram-App exportieren, um es dort zu posten.

Weitere Foto-Apps mit ähnlichen Bearbeitungsmöglichkeiten, die häufig von Bloggern genannt werden, sind zum Beispiel A Color Story, Snapseed, Facetune oder PicMonkey.

Mit der Digitalkamera fotografieren

Qualitativ bessere Fotos machst Du natürlich mit Deiner Digitalkamera. Mein Handy ist zum Beispiel oft Teil des Fotomotivs, also muss ich zur Digitalkamera greifen. Und bin dann immer überrascht, wie viel schöner die Fotos sind. Da ich aber für das Fotografieren, das Übertragen auf den Computer oder das Handy und die Bearbeitung erheblich mehr Zeit brauche, greife ich meistens doch zum Handy.

Fotobearbeitung auf dem Computer

Wenn ich Fotos in einem Blogpost verwenden möchte, bearbeite ich sie auf meinem Computer weiter – nachdem ich sie von meinem Handy bzw. der Digitalkamera importiert habe. Auf meinem Macbook nutze ich dafür das Programm “Vorschau”, um die Bildgröße zu optimieren (wichtig für schnelle Ladezeiten und wenig Speicherplatz) oder den Bildausschnitt zu verändern. Auch einfache Farbkorrekturen kann ich dort vornehmen. Ein teures und kompliziertes Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop ist also gar nicht notwendig.

Für Grafiken mit Text- und Bildelementen nutze ich die kostenlose Version des Webtools CanvaHier kann ich schnell, einfach und ganz intuitiv meine Fotos hochladen und in vorgegebene Layouts für einen Facebook-Beitrag, eine Pinterest- oder Bloggrafik oder eine Fotocollage einbinden.

Ein paar Tipps für schönere Fotos

  • Mach Dich mit dem Goldenen Schnitt / der Drittel Regel vertraut und nutze das vorgegeben Raster der Foto-Apps schon bei der Bildkomposition.
  • Ganz wichtig ist, dass der Horizont immer gerade ist. Erkennst Du die Schieflage erst bei der Bildbearbeitung, kannst Du die Horizontale auch im Bearbeitungsmenü der Apps begradigen.
  • Nutze helles Tageslicht, vermeide direkte Sonneneinstrahlung, Schatten und künstliches Licht. Optimiere bei der Bildbearbeitung immer Belichtung und Kontrast.
  • Achte bei der Motivauswahl auf Details. Weniger ist oftmals mehr.
  • Mach immer mehr als ein Foto. Nichts ärgert Dich mehr, als wenn Du später feststellst, dass das einzige Bild verwackelt ist. Deshalb solltest Du das Smartphone beim Fotografieren auch immer mit beiden Händen halten.
  • And last but not least: Finde Deine eigenen Stil. Nutz den gleichen Filter, die gleichen Einstellungen und entwickele Deine eigene Bildsprache mit wiederkehrenden Farben, Motiven, Bildeinstellungen usw.

#ExpatChallenge auf Instagram

Wenn Du magst, kannst Du dieses neuerworbene Wissen schon nächste Woche bei unserer #ExpatChallenge auf Instagram ausprobieren, die wir gemeinsam mit Berdien von Bejewly und Johanna von Mamalogik zum ersten Mal veranstalten. Wir haben uns diese 10 Themen überlegt und laden Euch ein, an den vorgegebenen Tagen ein Foto zum Tages-Thema auf Instagram zu posten.

www.expatmamas.de/expatmamas-blog/ - #ExpatChallenge #expatblog #expatleben #imauslandzuhause #expatmamas

#ExpatChallenge im Mai

Wir freuen uns sehr darauf, Euch Expatmamas näher kennenzulernen, neue Länder zu entdecken und in fremde Lebensweisen einzutauchen.

Los geht‘s am 1. Mai!

Wir hoffen, euch hat unsere kleine Reihe “Blogger 1×1 für Expatmamas” Spaß und vor allem Mut gemacht, einen eigenen Blog zu starten. Wir freuen uns, wenn wir euch Inspirationen mitgeben konnten, neue Themen anzugehen und umzusetzen. Wenn ihr noch weitere Fragen habt, dann schreibt uns immer gerne info@tinabusch.com oder info@expatmamas.de

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Jonna, liebe Tina, ich bin zwar keine Expatmama, habe aber trotzdem fleissig bei Eurem Blogger 1×1 mitgelesen. Da ich erst vor kurzem mit meinem Blog http://www.flipflopblog.de gestartet bin, war das Timing perfekt! Danke für die vielen Tipps! Jetzt werde ich mich erstmal direkt mit Canvas beschäftigen… LG Dagmar

    Antworten

    • Liebe Dagmar,
      das freut uns sehr! Schön, dass die Serie dir weiterhelfen konnte! Deine Reiseblog gefällt uns sehr und wir sind beeindruckt, dass ihr nun mit 2×2 schon unterwegs seid! Chapeau! Viel Erfolg für deinen Reise-Blog und einen wunderbaren nächsten Urlaub zu sechst!
      Herzliche Grüße
      Jonna

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.